News


Förderpreis Wildtierfreundliche Landwirtschaft 2017 ausgeschrieben

22.08.2017
Die Jägerstiftung natur+mensch hat den Förderpreis „Wildtierfreundliche Landwirtschaft“ ausgeschrieben. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird für außergewöhnliche Projekte verliehen, die im besonderen Maße dazu beitragen, eine wildtierfreundliche Landwirtschaft zu ermöglichen. Der Einsendeschluss für den Bewerbungsbogen Förderpreis Wildtierfreundliche Landwirtschaft 2017 ist der 31. Oktober 2017.

Jaegerstiftung


Mediziner fordern Reform des Heilpraktikergesetzes

22.08.2017
Vielen Ärzten sind sogenannte Heilpraktiker seit langem ein Dorn im Auge, da ihre Kompetenz häufig stark zu wünschen übrig lässt und der Berufsbezeichnung keine Ausbildung vorausgeht. Es muss lediglich eine Prüfung, bestehend aus Multiple-Choice-Fragen, absolviert werden. Dann darf Mann oder Frau sich staatlich geprüfte/r Heilpraktiker/in nennen. Nun haben sich Mediziner, Juristen, Pflegeexperten und andere zusammengeschlossen und das Münsteraner Memorandum erarbeitet. Darin fordern sie tiefgreifende Änderungen beim Heilpraktikergesetz, da sie das Wohl von Patienten in Deutschland durch die unqualifizierte Behandlung durch Heilpraktiker gefährdet sehen. Der Heilpraktikerberuf sollte durch die Einführung eines spezialisierten Fach-Heilpraktikers abgelöst werden, für den eine medizinische Vorbildung durch einen Heil- oder Pflegeberuf Grundvoraussetzung ist. Weiterhin müssten einheitliche Standards für den Heilpraktikerberuf erarbeitet werden, um Aussagen über die Qualität treffen zu können.

Deutsches Aerzteblatt

Seehundebestand in Niedersachsen auf neue Rekordmarke angewachsen

22.08.2017
Noch nie gab es so viele Seehunde im Niedersächsischen Wattenmeer. Die Zählflüge haben einen Bestand von knapp 10.000 Tieren im Wattengebiet zwischen Ems und Elbe ergeben. Auch der Nachwuchs hat mit 2.212 Jungtieren (2016: 1.902) deutlich zugelegt. Zudem machen die Seehunde einen gesunden und gestärkten Eindruck, sagte Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). „Die Seehunde sind ein wichtiger Bioindikator für den einzigartigen Lebensraum Wattenmeer. Anzahl und Gesundheitszustand lassen Rückschlüsse auf die Wasserqualität und auf den Fischbestand zu. Und damit eben auch auf das empfindliche Lebensmittel Fisch", erläutert Haunhorst. Eine eingehende Analyse der Daten für den gesamten Seehundbestand im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeerzwischen Den Helder und Esbjerg erfolgt im Herbst. Der Seehundbestand in Niedersachsen wird bereits seit 1958 systematisch erfasst. Bis 1972 wurden die Tiere von Schiffen aus gezählt und anschließend vom Flugzeug aus.

LAVES


Hunde sind Quelle für Zwergfadenwurm-Infektionen des Menschen

22.08.2017
Menschen und Hunde teilen sich häufig ihre Parasiten. Dies scheint auch auf den Zwergfadenwurm zu zutreffen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben mittels molekularbiologischer Analysen verglichen, ob Menschen und Hunde in Kambodscha mit der selben Spezies des Zwergfadenwurms Strongyloides stercoralis infiziert sind oder ob es sich um getrennte wirtsspezifische Populationen handelt. Sie fanden in den Hunden zwei Wurm-Populationen, die genetisch klar voneinander getrennt sind. Die größere der beiden Populationen kommt ausschließlich in Hunden vor. Die zweite gefundene Strongyloides-Population war genetisch identisch zu den in Menschen gefundenen Exemplaren. Demnach müssten Strongyloides spec. als Zoonoseerreger eingestuft werden. Der Zwerfadenwurm Strongyloides stercoralis befällt sowohl Menschen als auch Tiere. Er kommt vor allem in feuchtwarmen Regionen der Erde vor. Hier sind schätzungsweise 300 Millionen Menschen mit Zwergfadenwürmern infiziert. Ein Zwergfadenwurmbefall ist gefährlich, insbesondere für immungeschwächte Menschen. Die Bekämpfung darf daher nicht vernachlässigt werden.

Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung


Zoonosepotential von aviären Influenzaviren ist Mineralschicht der Viren

22.08.2017
Mineralisierte Viren sind deutlich infektiöser, robuster und hitzestabiler als die native Viren. Chinesische Wissenschaftler führen hingegen die Übertragbarkeit der aviären Influenzaviren auf den Menschen auf die Eierschalen-artige Mineralschicht zurück, die sich das Virus aufgrund der hohen Calcium-Konzentration im Darm von Vögeln aneignet. Dies würde auch erklären, warum sich Menschen durch engen Kontakt zu kranken Vögeln oder deren Ausscheidungen infizieren, Ansteckungen von Mensch zu Mensch dagegen selten sind. Bislang ging man davon aus, dass die Viren in Folge von Mutationen oder einer Rekombination mit anderen Erregern die Artengrenze überschritten haben. Neuere Befunde zeigen aber, dass aviäre Influenzaviren, die aus erkrankten Menschen isoliert wurden, die gleichen Gensequenzen aufweisen wie aus Vögeln isolierte Viren. Anhand von Versuchen mit in einer dem Vogeldarm-Milieu nachempfundenen Lösung konnten die Forscher jetzt zeigen, dass sich um H9N2- und H1N1-Viren 5 bis 6 nm dicke Schalen aus einem Calciumphosphat-Mineral bilden. Diese mineralisierten Viren erwiesen sich sowohl in einer Zellkultur als auch bei Mäusen als deutlich infektiöser und pathogener als native Viren.

idw-online
Vetion Fokusthema: Aviäre Influenza / Geflügelpest

USA meldet neue Infektionen mit H3N2v bei Menschen 21.08.2017
Schweden meldet Ausbruch der Newcastle Disease 21.08.2017
Weiterhin erfreuliche Entwicklung der Erzeugerpreise für Milch 21.08.2017
Dringend mehr Schmetterlingsschutz notwendig 21.08.2017
Eckpunktepapier zur Kastenstandhaltung von Sauen vorgelegt 21.08.2017
Staatssekretärin Dr. Flachsbarth besucht die IDT Biologika in Dessau 18.08.2017
Stimmen nach einer Regulierung der Wolfspopulation werden lauter und zahlreicher 18.08.2017
Professor Dr. Michael Lierz erhält T. J. Lafeber Award 18.08.2017
Zoonoseerreger sollen künftig schnell vor Ort nachgewiesen werden können 18.08.2017
Erstmals Resistenz gegen Toltrazuril bei Cystoisospora suis bei Schweinen in Holland nachgewiesen 18.08.2017
Pferde im Landgestüt Dillenburg erhalten mehr Auslauf - Hengsthaltung wird eingestellt 18.08.2017
Flöhe haben das ganze Jahr über Saison - lückenloser Schutz wichtig 18.08.2017
Zulassungsverfahren für Medizinstudium soll sich ändern 17.08.2017
Geflügelpest in der Schweiz 17.08.2017
Niedersachsen will den Ausstieg aus dem Kastenstand 17.08.2017
Schluckimpfung von Fischen in der Entwicklung 17.08.2017
Streunerhunde von Tschernobyl werden geimpft und kastriert 16.08.2017
Viele Viren älter als bislang angenommen 16.08.2017
Exporte von lebenden Schweinen aus Deutschland weiter gesunken 16.08.2017
Erneut Nachweis der Schädlichkeit von Neonicotinoiden für Bestäuber nachgewiesen 16.08.2017
Umfrage zur Bedarfsermittlung von Schulungsmaßnahmen im Bereich Umweltwirkungen von Tierarzneimitteln 15.08.2017
Kanada erlaubt Anbau genetisch veränderter Kartoffeln 15.08.2017
Schweizer Supermarkt will mit Insektenprodukten neue Trends setzen 15.08.2017
FLI veröffentlicht Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der ASP 15.08.2017
USA ist Bio-Importeur Nr. 1 14.08.2017

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Datum: 23.08.2017 >>>>

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vom 16.09.2017 bis 17.09.2017 >>>>

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