News


Foodwatch fordert: Keine Eier von kranken Tieren im Handel

18.04.2019
Die Haltungsform von Legehennen sagt nichts über den Gesundheitszustand der Tiere aus. Zwar informiert ein Stempel auf jedem Ei über die Form der Haltung, lässt aber die VerbraucherInnen im Unklaren darüber, ob die Legehennen gesund sind. Denn weder in der konventionellen noch in der Bio-Haltung wird der Gesundheitszustand der Tiere systematisch erfasst. Forscher verschiedener Einrichtungen haben in ihren Studien immer wieder von Gelenkerkrankungen, Brustbeinschäden, Knochenbrüchen, Eileiterentzündungen, Wurmbefall und Fußballenveränderungen berichtet - signifikante Unterschiede zwischen konventioneller und ökokologischer Haltung, zwischen kleinen Höfen und Großbetrieben gab es nicht. Da die Gesundheit der Hühner kein Kriterium bei der Haltungskennzeichnung ist, fordert Foodwatch von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, zu verhindern, dass Eier von kranken Tieren in den Verkauf gebracht werden.

Foodwatch
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an


Purina schreibt Stipendium aus

18.04.2019
Das Tiernahrungsunternehmen Purina fördert Forschungsarbeiten zum Thema Mensch-Tier-Beziehung mit bis zu 30.000 US-Dollar pro Bewerbung. Mit dem Nestlé Purina Human-Animal Bond Stipendium möchte das Unternehmen Arbeiten von Wissenschaftlern an Universitäten, in Stiftungen, Wohltätigkeitsorganisationen oder Nichtregierungsorganisationen (NGO) über die Beziehung zwischen Mensch und Hund oder Katze finanziell unterstützen. Die Bewerbungen in englischer Sprache müssen bis zum 15. Mai 2019 eingereicht werden.

Purina
Vetion Fokusthema: Forschungs- und Tierschutzpreise im Überblick

Kükenschreddern: erneute Verschiebung des Verbots erntet Kritik

18.04.2019
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat für nächstes Jahr ein Verbot des Kükenschredderns angekündigt. Die Verbraucherorganisation Foodwatch kritisiert die erneute Verschiebung, war doch ein Ende des Kükenschredderns bis Herbst 2019 vertraglich festgelegt. Die Tierschutzexperten der SPD begrüßen die Ankündigung der Ministerin zwar, fordern jedoch die Festlegung eines konkreten Zeitpunktes. Klöckner betonte, dass das Verbot einsetze, sobald die Methode der Geschlechtsbestimmung im Hühnerei allgemein zur Verfügung stehe. Bei diesem Verfahren werden nur weibliche Küken als künftige Legehennen ausgebrütet. Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, sieht die Methode der Geschlechtsbestimmung im Ei jedoch nur als eine technische Lösung und fordert eine Umstellung auf Zweinutzungshühner, bei der auch die Hähne für die Fleischproduktion aufgezogen werden.

N-TV
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an


Mecklenburg-Vorpommern: Feldhasenpopulation seit fünf Jahren stabil

18.04.2019
In Mecklenburg-Vorpommern lebt eine stabile und gesunde Hasenpopulation. Eine kürzlich durchgeführte Zählung der Feldhasen in Mecklenburg-Vorpommern hat ergeben, dass auf 100 Hektar Land fünf bis sechs Hasen kommen. „Die Spanne reicht dabei je nach Lebensraumbedingungen von ein bis 23 Tiere je 100 Hektar“, erklärte Umweltminister Dr. Till Backhaus. Die Hasenpopulation in Mecklenburg-Vorpommern hat sich aber auch als gesund erwiesen: in den vergangenen fünf Jahren wurden kaum Tierseuchen gemeldet. Zuletzt in 2014 wurde ein Fall der Tularämie angezeigt. Hausbestände von Kaninchen sollten dennoch gegen hoch ansteckende und akut verlaufende Krankheiten wie die Chinaseuche (RHD) und Myxomatose geimpft werden. „Zur Verbesserung der Überlebenschancen der Feldhasen und anderen Niederwildarten in unserem Bundesland können Landwirte, Jäger und Naturschützer aktiv beitragen, indem Maßnahmen, wie die Biotopverbesserung und eine konsequente Raubwildbejagung, durchgeführt werden“, sagte Backhaus. Denn gerade eine gesunde Hasenpopulation seien ein Indikator für die Vielfalt und Naturnähe einer Kulturlandschaft.

Regierung Mecklenburg-Vorpommern


Hessen hat Verbot von Lebendtiertransporten in Nicht-EU-Staaten verlängert

18.04.2019
Aufgrund fehlender, grundsätzlicher Genehmigungsvoraussetzungen und bundeseinheitlicher Regelungen von Tiertransporten in Drittländer hat Hessen seinen Erlass eines Verbots langer Tiertransporte in 17 Nicht-EU-Staaten verlängert. „Solange uns keine Unterlagen vorliegen, mit denen geprüft werden kann, ob die gesetzlichen Mindestanforderungen bei Tiertransporten eingehalten werden, sind wir gezwungen, selbst zu handeln“, bekräftigte die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. „Mit dem Anschlusserlass haben wir einen sicheren Kriterienkatalog zur Überprüfung der Genehmigungsfähigkeit von langen Tiertransporten festgelegt. Die Kriterien richten sich nach bereits bestehenden Vorgaben der Europäischen Union (EU) zum Tierschutz. Demnach müssen die Mitgliedstaaten unter anderem in den Bereichen Landwirtschaft und Verkehr den Erfordernissen des Tierwohls in vollem Umfang Rechnung tragen.“ „Letzte Woche hat die Agrarministerkonferenz beschlossen, die Grenzabfertigung durch Einrichtung entsprechender Abfertigungsspuren zu beschleunigen und Bußgeldlücken zu schließen, wenn es zu rechtlichen Verstößen bei den Transportzeiten und der Transportfähigkeit kommt. Unser Ziel muss sein, den Transport von lebenden Tieren über mehrere Tausend Kilometer auf ein Minimum zu reduzieren."

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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