News


Bisher unbekannte Eintrittspforte von Influenza-Viren nachgewiesen

21.02.2019
Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben gemeinsam mit Forschern der Universität Zürich einen bisher unbekannten Mechanismus gefunden, wie Influenza-Viren Zellen infizieren können. Sie entdeckten diesen Mechanismus bei Influenza-Viren von Fledermäusen. Diese Viren wurden in Südamerika entdeckt und besitzen nach den Untersuchungsergebnissen das Potenzial, auch den Menschen und andere Tiere zu infizieren. Üblicherweise binden die bekannten Influenzaviren an die auf der Oberfläche von Zellen vorhandene Sialinsäure. Diese neuen Viren binden an den Oberflächenkomplex MHC-II. Dieses Protein ähnelt sich bei vielen Tieren und dem Menschen sehr stark. Deshalb besteht die Möglichkeit, dass diese Viren nicht nur Fledermäuse infizieren. Aus diesen Ergebnissen ergeben sich verschiedene weitere Fragestellungen. So ist die Frage danach, ob es den Viren möglich ist, die Bindungsstelle einfach zu wechseln, noch offen. Auch muss geklärt werden, ob Viren entstehen können, die beide Bindungsstellen nutzen können.

idw


ASP auf dem Vormarsch - 1. Nachweis in Vietnam

21.02.2019
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist auch in Asien weiter auf dem Vormarsch. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt, wurde sie erstmals in Vietnam nachgewiesen. Das Virus wurde in drei Betrieben im Norden des Landes nachgewiesen, die insgesamt 257 Schweine hielten. Die Tiere der Bestände wurden getötet, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Vietnam grenzt im Norden an China, wo sich die Seuche seit dem Auftreten im vergangenen Jahr mittlerweile über das ganze Land ausgebreitet hat.

OIE
Vetion Fokusthema: Schweinepest

SPD will nationalen Solidarfonds der Landwirtschaft ins Leben rufen

21.02.2019
Aus Sorge vor erneuten klimabedingten Ernteausfällen will die SPD einen Fonds zur Risikovorsorge ins Leben rufen. In den Fonds sollen die Landwirte 5 % ihrer EU-Agrarzahlungen einzahlen. Die Agrardiesel Vergünstigungen könnten direkt in den Fond umgeleitet und für die Startfinanzierung sowie der Fondsverwaltung eingesetzt werden. Der nationale Solidarfonds der Landwirtschaft soll künftig staatliche Hilfsgelder, wie sie 2018 wegen der dürrebedingten Ernteausfälle gezahlt werden mussten, ersetzen. Eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage lehnt die SPD hingegen wegen eines Verstoßes gegen den in Grundgesetz verankerten Gleichbehandlungsgrundsatz ab.

topagrar.de


Trockenheit, Wärme und milde Winter sorgen für viele Zecken

20.02.2019
Im Jahr 2018 gab es in Deutschland so viele Zecken wie seit zehn Jahren nicht mehr. "Einer der Gründe für das vermehrte Zeckenaufkommen liegt in den höheren Temperaturen der letzten Jahre, insbesondere an den milden Wintern", erläutert Zeckenexperte Prof. (a. D.) Dr. Jochen Süss, "denn Wetterbedingungen haben auf Wirtstiere und Zecken einen großen Einfluss." Mit 583 FSME-Fällen wurde im vergangenen Jahr auch ein neuer Höchststand seit Beginn der Meldepflicht im Jahr 2001 erreicht. Im Februar wurde die Anzahl der sogenannten FSME-Risikogebiete durch das Robert Koch-Institut (RKI) um fünf neue Landkreise erweitert. In Deutschland gibt es damit nun 161 betroffene Landkreise, die primär in großen Teilen Bayerns, Baden-Württembergs sowie Teilen Südhessens, Sachsens und Thüringens liegen. Mit dem Emsland in Niedersachsen ist erstmals auch ein Landkreis in Norddeutschland betroffen. Durch das Tragen von heller, langer Kleidung wird den Blutsaugern der Zugang zur Haut erschwert. Zum anderen sind die Tiere auf hellen Stoffen besser sichtbar und können entfernt werden. Auch die regelmäßige Anwendung von insektenabweisenden Sprays (Repellents) kann helfen. In jedem Fall ist ein Absuchen des Körpers nach jedem Aufenthalt in der Natur angeraten. Zusätzlich kann eine Impfung dazu beitragen, das Risiko einer FSME-Erkrankung durch einen Zeckenstich zu verringern.

ots


Lebensraum und Klima bestimmen die Farbvariationen von Papageien in Australien

20.02.2019
Der Klimawandel kann zu einer Veränderung der Gefiederfarbe von Papageien führen. Das fanden Wissenschaftler der Deakin University in Melbourne (Australien) heraus. Sie untersuchten, wie Lebensraum und Klima die Farbvariation bei Rosellas, den buntesten Papageien der Welt, beeinflusst. Ihr Gefieder variiert je nach Region von einem tiefen Purpurrot bis zu einem blassen Gelb. So kommen Karmesinrote Rosellas am häufigsten an der Küste von Victoria, New South Wales und im Südosten von Queensland vor. Gelbe Rosellas sind typischerweise in den trockeneren Gebieten entlang der Riverina in Victoria, New South Wales und South Australia zu finden. Zwischenfarbige Vögel, die in verschiedenen Orangetönen zu finden sind, leben um die Hügel von Adelaide herum, ebenso wie in einigen Bereichen von Victoria und NSW, einschließlich des King Valley und Wodonga. "Während wir schon lange wissen, wie einzigartig die Färbung der Papageien ist, wissen wir nicht, welche Funktion die Farbe erfüllt oder warum sie innerhalb oder zwischen den Arten variiert. Und das ist ungewöhnlich, denn Papageien gehören zu den buntesten Tieren der Welt", erklärt Paper Co-Autor Dr. Mathew Berg vom Centre for Integrative Ecology der Deakin's School of Life and Environmental Sciences. Veränderungen durch Lebensraumveränderungen und Klimawandel können sich darauf auswirken, wo Papageien leben können und wo sie verschwinden. "Papageien sind eine der am stärksten bedrohten Vogelgruppen der Welt, vor allem aufgrund der Zerstörung von Lebensräumen, aber auch aufgrund von neu eingeführten Tierarten und dem Handel mit Haustieren", warnt Berg. "Sie spielen eine zentrale Rolle in unserem Ökosystem, indem sie Hohlräume bohren, Pflanzen bestäuben und Samen verteilen, aber sie haben ein großes Artenschutzproblem."

Deakin University in Melbourne

Bundesumweltministerin will Aktionsplan für mehr Insektenschutz erarbeiten 20.02.2019
OIE - Bericht zum Einsatz von Antibiotika bei Tieren vorgelegt 20.02.2019
20. April ist Welttag der Tierimpfung 20.02.2019
Fälle von Aujeszky bei Hunden in Frankreich 19.02.2019
Newcastle Disease in Bulgarien bestätigt 19.02.2019
Scrapie bei einem Schaf in Rheinland-Pfalz nachgewiesen 19.02.2019
Resistenzen werden auch abseits von Plasmiden im großen Umfang zwischen Bakterien übertragen 19.02.2019
Belgien weitet Überwachungszonen wegen der ASP aus 19.02.2019
Rodewalder Wolf: Gericht lehnt Eilantrag ab 18.02.2019
90.000 Euro für Kastration von freilebenden Katzen in Schleswig-Holstein 18.02.2019
Tierschutzpreis Baden-Württemberg 2019: Bewerbung bis 17. Mai möglich 18.02.2019
Veterinärämter im Ennepe-Ruhr-Kreis proben für möglichen Ausbruch der ASP 18.02.2019
Einstreuhaltung wird als tierschutzgerechter angesehen 15.02.2019
EU-Kommission soll Tiertransportbedingungen verbessern 15.02.2019
Klimawandel wirkt sich auch auf Erdmännchenpopulation aus 15.02.2019
BLV informiert Schaf- und Ziegenhalter über Tierverkehrsdatenbank und Moderhinke 15.02.2019
Immer weniger Milchbauern in der Schweiz 15.02.2019
BVD in der Schweiz fast ausgerottet 14.02.2019
Initiative sammelt Unterschriften für Volksentscheid gegen Massentierhaltung in der Schweiz 14.02.2019
Schleswig-Holstein verstärkt Maßnahmen beim Wolfsmanagement 14.02.2019
Massives Insektensterben bedroht Ökosysteme 14.02.2019
Lösegeldforderungen für verschwundene Tiere sind keine Seltenheit 14.02.2019
BHV-1 in drei Betrieben in NRW 14.02.2019
RHDV-2 Ausbruch in Großbritannien 14.02.2019
Exporte von Rindern ins Ausland nehmen kontinuierlich zu - EU-Parlament steht vor Entscheidung 13.02.2019

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