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07.05.2019: Entschädigungen bei Wolfsrissen nur noch bei fachgerechtem Schutz

In Baden-Württemberg werden ab dem 1. Juni nur noch Entschädigungen bei Rissen von Schafen, Ziegen und Gehegewild durch Wölfe gezahlt, wenn diese fachgerecht geschützt waren. Zu diesem Zeitpunkt läuft die Übergangsfrist in der Förderkulisse Wolfsprävention im Nordschwarzwald aus. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württembergs hatte die Übergangsfrist den Nutztierhaltenden bei der Ausweisung der Förderkulisse Wolfsprävention Ende Mai 2018 eingeräumt. In dem betroffenen Gebiet wurden mittlerweile rund 450.000 Euro an finanziellen
Zuschüssen für Herdenschutzmaßnahmen gezahlt. „Der Wolf soll lernen, dass er im Wald genügend Wildtiere als Nahrung finden kann und Nutztiere keine geeignete Beute für ihn darstellen“, so Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90 / Die Grünen). „Dieses Ziel lässt sich jedoch nur erreichen, wenn möglichst alle Nutztiere fachgerecht geschützt sind. Auch künftig unterstützen wir daher weiterhin die Nutztierhalterinnen und –halter in der Förderkulisse dabei, Maßnahmen zum Schutz ihrer Tiere vor Übergriffen des Wolfes umzusetzen“, betonte Untersteller.

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Ich bin dafür! Es ist nicht einzusehen, warum für Fleisch 7% und für Apfelsaft 19% gezahlt werden muss.
Ich unterstütze das Vorhaben und bin zusätzlich für weitere zielgerichtete Preiserhöhungen!
Ich bin zwar für eine Preiserhöhung bei Fleisch, halte die Mehrwertsteuer aber für ungeeignet.
Ich lehne eine Erhöhung des Fleischpreises grundsätzlich ab. Der Preis ist ausreichend.