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09.05.2019: Bundesregierung will Isofluran-Narkose bei Ferkelkastration durch Landwirte zulassen

Die Bundesregierung will die Isofluran-Narkose zur Schmerzausschaltung im Rahmen der Ferkelkastration zulassen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hatte dazu eine entsprechende Verordnung entworfen, der das Bundeskabinett zugestimmt hat. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner betont: "Mir ist es wichtig, bereits jetzt in der Übergangsfrist Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration zu schaffen. Nach der Entscheidung von Bundestag und Bundesrat habe ich daher rasch reagiert und die Isofluran- Verordnung vorangebracht, mit der sich heute das Bundeskabinett befasst hat. Nach ihrem Inkrafttreten wird es den Landwirten möglich sein, die Vollnarkose zur wirksamen Schmerzausschaltung mit diesem Mittel selbst durchzuführen. Voraussetzung dafür ist ein
Sachkundenachweis, der sowohl eine theoretische wie praktische Prüfung umfasst. Das ist im Sinne des Tierwohls und des Tierschutzes." Damit Landwirte die Narkose selbst durchführen können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Der Sachkundenachweis fordert, dass eine entsprechende landwirtschaftliche Ausbildung oder berufliche Erfahrung im Umgang mit Ferkeln vorhanden sein muss. Zudem muss ein theoretischer Lehrgang mit einer Prüfung absolviert werden. Darauf muss eine Praxisphase unter Anleitung eines fachkundigen Tierarztes erfolgen, die ebenfalls mit einer Prüfung abgeschlossen werden muss. Die Verordnung soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 in Kraft treten. Zuvor muss der Bundestag noch darüber entscheiden.

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