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13.05.2019: Giraffen in Afrika stark gefährdet

Die Giraffenpopulation in Afrika hat sich zwischen 1985 und 2015 um fast 40 Prozent verringert. Vor knapp vier Jahren waren es noch weniger als 100.000 Tiere, was zur Folge hatte, dass die Giraffe seit 2016 auf der Roten Liste zu den gefährdeten Tierarten gezählt wird, wie die FAZ berichtet. „Ihre Existenz in der Wildnis ist bedroht wie die der Löwen, Nashörner und Elefanten“, schreibt Andreas Wilson-Späth vom Conservation Action Trust in der südafrikanischen Zeitung „Sunday Argus“. Doch werden die sanften Paarhufer mit viel weniger Aufmerksamkeit bedacht. Die Giraffa camelopardalis ist mittlerweile sogar vom Aussterben bedroht.
Laut Artenschützer Francois Deacon von der University of the Free State in Bloemfontein könnte es in Afrika binnen 30 Jahren keine frei lebenden Giraffen mehr geben. Ein Grund dafür sind Wilderer, die das Fleisch der Tiere als Rindfleisch deklariert verkaufen. Giraffenfleisch sei vom Kunden kaum von Rindfleisch zu unterscheiden, wie sich der stellvertretende AWF- Direktor Philip Muruthi gegenüber der kenianischen Zeitung „Saturday Nation“ geäußert hat. Zudem werden Überreste afrikanischer Wildtiere nach China geschmuggelt, wo sie in der traditionellen Medizin zum Einsatz kommen.

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