News

16.05.2019: BTK-Präsident äußert Empörung über Entwurf der Ferkelbetäubungssachkundeverordnung

Der Präsident der Bundestierärztekammer (BTK), Dr. Uwe Tiedemann, kritisiert mit Nachdruck den aktuellen Entwurf der Ferkelbetäubungssachkundeverordnung (FerkBetSachkV), die festlegt, dass die Ferkelkastration mit Vollnarkose durch Isofluran auch von Landwirten und anderen sachkundigen Personen durchgeführt werden kann. „Was nutzt eine Staatszielbestimmung, wenn sich
Rechtsetzungsorgane nicht daran halten?" Diese Frage stellt sich nicht nur der Präsident in der BTK. Denn im Jahre 2002 wurde der „Tierschutz“ als Staatszielbestimmung aufgenommen und als großer Erfolg gefeiert. Es gäbe schließlich zahlreiche Erkenntnisse, die für einen tierschutzgerechten Ausstieg aus der betäubungslosen, chirurgischen Kastration von Ferkeln sprechen, so Tiedemann weiter.

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt. Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden Sie in unserem Newsarchiv.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.