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17.05.2019: Bayern stellt kurzfristig große Mengen an Impfstoff gegen Blauzungenkrankheit bereit

Zum Schutz vor der Blauzungenkrankheit hat das Land Bayern mehrere zehntausend Impfstoffdosen (BTV-8-Impfstoff) zum kurzfristigen Einsatz zur Verfügung gestellt. Ab Juni können zudem bayerische Tierärzte mehr als eine Million weitere Impfdosen beziehen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber erklärte dazu: „Die Staatsregierung lässt die Landwirte nicht allein. Der Schutz vor der Blauzungenkrankheit hat große Bedeutung. Ziel ist es, den Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Bayern zu verhindern. Im Zentrum steht hierbei die Impfung der Tiere. Der Freistaat gibt mit den Sofortmaßnahmen Rückenwind dafür, die Impfrate für ganz Bayern deutlich zu steigern. Wir setzen auf die Mitverantwortung der Tierhalter, ihre Bestände mit den vorgesehenen Maßnahmen bestmöglich zu schützen." Nach einer aktualisierten Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wurden die von den Ländern für
Ende Juni vorgesehenen Verbringungsregelungen auf den 18. Mai gelegt. Demnach dürfen ab dem Zeitpunkt nur noch Kälber aus Restriktionszonen innerhalb Deutschlands verbracht werden, wenn sie von Muttertieren stammen, die gegen die Blauzungenkrankheit geimpft sind. „Jetzt gilt es, schnell und wirksam Lösungen für die Tierhalter zu finden. Gefordert ist dabei vor allem auch der Bund: Er muss unter anderem nach Möglichkeiten suchen, wie die Landwirte Kälber nicht geimpfter Muttertiere vermarkten können, beispielsweise auch in andere Mitgliedstaaten. Der Schutz vor der Tierseuche muss mit den Belangen der Landwirte in Einklang gebracht werden“, so Minister Glauber weiter. Seit dem größeren Ausbruch der Blauzungenkrankheit zwischen 2006 und 2009 wissen Experten, dass es einer Impfabdeckung von über 80 Prozent bedarf, um die Ausbreitung des Virus grundsätzlich zu verhindern.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

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Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.