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24.05.2019: Projekt Nationales Tierwohl-Monitoring gestartet

Um eine verlässliche Datengrundlage zur Beurteilung des Tierwohls zu erhalten, wurde das Projekt "Nationales Tierwohl-Monitoring" gestartet, an dem das Johann Heinrich von Thünen-Institut, die Tierärztliche Hochschule Hannover, das Statistische Bundesamt, das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL), das Friedrich-Loeffler- Institut (FLI), die Universität Kiel und die Hochschule Osnabrück beteiligt sind. Es werden zwar bereits jetzt regelmäßig Daten zu einzelnen Aspekten des Tierwohls erhoben, diese ergeben aber kein vollständiges Bild, da nur bestimmte Produktionsrichtungen und Tierarten erfasst werden. Auch finden oftmals keine Tierwohl-bezogenen Auswertungen der Daten statt. Durch
diesen Mangel an validen Informationen werden Diskussionen häufig unsachlich und nicht zielgerichtet geführt. Im Rahmen des Projektes sollen deshalb Grundlagen für ein regelmäßiges, indikatorengestütztes Monitoring erarbeitet werden. Letztlich soll daraus eine Berichterstattung über den Stand des Tierwohls erstellt werden. Hierfür werden geeignete tier-, management- und ressourcenbezogene Indikatoren für die wichtigsten Nutztierarten Rind, Schwein, Geflügel sowie Forellen und Karpfen aus Aquakultur ausgewählt und erprobt. Einbezogen werden die Bereiche Haltung, Transport und Schlachtung. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit drei Millionen Euro gefördert.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.