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Luchspopulaton in Deutschland wächst

06.06.2019
Die Population der Luchse in Deutschland befindet sich auf Wachstumskurs. Trotzdem bleibt der Erhaltungszustand der Tierart nach Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) weiterhin kritisch. Zum Ende des Monitoringjahres 2017/18 wurden demnach in zehn Bundesländern insgesamt mindestens 135 Luchse nachgewiesen. Im Vorjahr waren es noch 114 Tiere. Aktuell bestehen neben einzelnen Luchsmännchen z.B. in Hessen, Brandenburg, Baden-Württemberg Sachsen und Thüringen zwei Populationen in Deutschland. Eine lebt in Ostbayern und die zweite erstreckt sich vom Harz bis nach Nordhessen und Nordrhein- Westfalen. Außerdem entwickelt sich in Rheinland-Pfalz ein drittes Vorkommen. Hier wurde 2016 ein Wiederansiedlungsprojekt gestartet. 2017/18 konnten erstmals zwei Jungtiere nachgewiesen werden. „Der Erhaltungszustand des Luchses muss in Deutschland weiterhin als kritisch eingestuft werden. Vor allem durch die Zerschneidung von Lebensräumen und durch illegale Tötungen ist die Art hierzulande nach wie vor stark gefährdet. Hinzu kommt allerdings auch, wie die Daten zeigen, dass der Anteil der Individuen, die sich tatsächlich fortpflanzen, immer noch sehr klein ist“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.
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