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Neue Impfleitlinien für Landwirte veröffentlicht

12.06.2019
Das Impfen von Nutztieren ist Teil der "One-Health"-Strategie zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Denn Impfungen beugen Erkrankungen vor, weshalb weniger Arzneimittel, vor allem weniger Antibiotika eingesetzt werden müssen. Dies kommt Mensch und Tier zugute. Die Europäische Plattform für den verantwortungsbewussten Einsatz von Tierarzneimitteln (EPRUMA) hat nun neue Leitlinien zum Einsatz von Impfstoffen bei Tieren veröffentlicht. Darin wird den Landwirten geraten, die individuellen Impfstrategien mit dem Hoftierarzt zu besprechen. Er kennt auch die sogenannten Pflichtimpfungen, die vorgenommen werden müssen. Zudem erfordert jede Impfung tierärztliche Fachkenntnisse und die Einhaltung von Hygienestandards. Es dürfen ausschließlich gesunde Tiere geimpft werden. Für eine schützende Immunität müssen nach der Grundimmunisierung die empfohlenen Impfintervalle eingehalten werden. Nach der Impfung sind die Tiere mindestens die nächsten zwei Tage genau zu beobachten, ob sie irgendwelche Nebenwirkungen oder Impfreaktionen zeigen. Diese sind unverzüglich dem Tierarzt zu melden. Bei lebensmittelliefernden Tieren sind unbedingt die festgelegten Wartezeiten für Milch, Fleisch oder Eier einzuhalten.
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