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13.06.2019: Hessen investiert in den Herdenschutz vor Wölfen

Um Weidetiere vor vermehrten Wolfsrissen zu schützen, stellt das hessische Umweltministerium eine Flächenprämie von 31 Euro pro Hektar zur Verfügung. Für diesen Zweck werden vom Land 500.000 Euro jährlich bereit gestellt. „Mit der neuen Herdenschutzprämie Plus zahlen wir landesweit einen Zuschuss für den Arbeitsmehraufwand und Investitionskosten beim Herdenschutz. Gleichzeitig wollen wir für das Thema sichere Weidezäune sensibilisieren: Die meisten Nutztiere werden gerissen, wenn eine Weide
nicht fachgerecht gesichert ist. Oftmals sind die Zäune nicht ausreichend elektrifiziert oder die Weide an einer Seite nur durch einen flachen Bach abgegrenzt“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz. Halter von Schaf- und Ziegenherden sind aufgerufen, ihre Tiere nach guter fachlicher Praxis mit täglichen Zaunkontrollen zu schützen. Die Herdenschutzprämie soll einen Mehraufwand ausgleichen. Anträge können bis Ende Juli bei den landwirtschaftlichen Förderstellen gestellt werden.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.