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05.07.2019: Forschung zur Braunen Hundezecke - Bevölkerung um Mithilfe gebeten

Die Universität Hohenheim hat ein neues Forschungsprojekt zur Braunen Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) aufgesetzt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Ab sofort können auf einer speziell eingerichteten Webseite unter http://hundezecken.uni- hohenheim.de Funde der Zecke mit Bild gemeldet werden. Damit will man mehr über diese Zeckenart erfahren, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika stammt. Entgegen dem bei uns seit Langem heimischem gemeinen Holzbock mag es die Zecke warm und kann auch in Wohnungen im Winter überleben. Dies kann dazu führen, dass sich die Tiere sehr schnell ausbreiten. Denn ein Zeckenweibchen kann bis zu 4.000 Eier legen. Theoretisch kann man dann innerhalb weniger
Monate mehrere 100.000 Zecken in der Wohnung haben. Üblicherweise befällt die Zecke - wie bereits ihr Name sagt - den Hund. Sind nicht genügend Wirte vorhanden, kann die Hundezecke aber auch auf den Menschen ausweichen. Für den Hund stellt die Zecke eine Bedrohung dar, da sie u.a. die Babesiose und die Ehrlichiose auf das Tier übertragen kann. Die Braune Hundezecke hat es mittlerweile geschafft, sich weiter nach Norden auszubreiten. Während die Zecke zumeist über Hunde, die mit im Urlaub in südlichen gefilden waren, nach Deutschland gebracht wurde, konnte sie mittlerweile auch auf Hunden nachgewiesen werden, die ihren Hof nie verlassen hatte. Prof. Dr. Ute Mackenstedt wertet dies als Hinweis darauf, dass die Zecke mittlerweile hier Fuß gefasst haben könnte.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.