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08.07.2019: EU-Projekt BEESPOKE soll Insekten mehr Lebensraum verschaffen

Europaweit verringert sich die für die Bestäubung vieler Pflanzen wichtige Zahl der Wildbienen, Schmetterlinge oder Schwebfliegen. Immer mehr landwirtschaftlich genutzte Flächen entstehen und vereinnahmen dadurch zunehmend den Raum für wichtige Blühpflanzen. Um sowohl den Landwirten als auch den Insekten gerecht zu werden, beschäftigen sich Forscher in dem EU-Projekt BEESPOKE (Benefitting Ecosystems through Evaluation of food Supplies for Pollination to Open up Knowledge for End users) mit neuen Pflanz-Methoden und verbesserten Saatmischungen. Auch Wissenschaftler der Universität Oldenburg und das
Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen sind an dem Projekt beteiligt. „Wir untersuchen beispielsweise, welchen Einfluss ein Schnitt pro Jahr mehr oder weniger hat, oder wie sich die genetische Vielfalt der Pflanzenarten im Grünland auf die Bestäuber auswirkt“, erläutert Prof. Dr. Dirk Albach, Leiter der Arbeitsgruppe Biodiversität und Evolution der Pflanzen und Direktor des Botanischen Gartens. Dazu wird über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren auf 20 Hektar Weideflächen im Oldenburger Umland und im Botanischen Garten geforscht. Das Programm wird vom European Regional Development Fund (ERDF) der Europäischen Union finanziert.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.