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09.07.2019: Soja- und Maisbauern in Brasilien erhalten zinsarme Kredite für nachhaltigen Anbau

Ab der Erntesaison 2020 können brasilianische Landwirte, die auf degradierten Weideflächen nachhaltig Soja und Mais anbauen anstatt Grasland zu roden, Kredite ohne hohe Zinssätze erhalten. Das "Responsible Commodities Facility"-Programm wird mit umgerechnet 900 Millionen Euro aus einem neuen Finanzprogramm von Großbritannien unterstützt. „Dieses Programm ist eine Chance für den Markt, weiter erhöhte Produktion zu sichern, ohne dabei zur Rodung des Graslandes beizutragen. Diese führt sonst zu Verlusten von natürlichen Lebensräumen und Biodiversität sowie zu Treibhausgasemissionen“, erklärt Pedro Moura Costa, CEO der
beteiligten Finanzfirma Sustainable Investment Management (SIM). Mit den Green Bonds soll SIM im Laufe der kommenden vier Jahre eine Mrd. Dollar an Anleihen organisieren. Das Finanzunternehmen rechnet in der ersten Dekade des Programms mit einer Produktion von 180 Mio. Tonnen an nachhaltigem Mais und Soja im Wert von rund 43 Mrd. Dollar. Das Projekt hat das Ziel, der steigenden Nachfrage nach Sojabohnen entgegenzuwirken. Zudem wird dadurch die Savanne in Brasilien geschützt, indem eine Entwaldung vermieden wird. Innerhalb der nächsten 10 Jahre sollen alle Treibhausgasemissionen um 43 Prozent reduziert werden.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.