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09.07.2019: Amerikanische Faulbrut

Die Amerikanische Faulbrut der Bienen ist eine durch das Bakterium Paenibacillus larvae hervorgerufene, anzeigepflichtige Tierseuche, die die Bienenlarven absterben lässt und so Jahr für Jahr auch in Deutschland große Schäden verursacht. Die Anzahl der Ausbrüche variiert jedoch von Jahr zu Jahr. Waren es 1998 440 Ausbrüche, betrug ihre Zahl 2018 lediglich 140. Während Marc Schäfer vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in den Zahlen einen rückläufigen Trend erkennt, den er mit einem verstärkten Monitoring und einer verbesserten Früherkennung begründet, weist Elke Genersch, stellvertretende Direktorin des Länderinstituts für Bienenkunde in Hohen Neuendorf, auf die bereits seit den 1950er Jahren bekannten Schwankungen
der Ausbrüche hin und sieht keinen Rückzug der Erkrankungen. Erst Ende Juni 2019 meldeten mehrere niedersächsische Landkreise den Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut. In Fall eines Ausbruchs müssen die Völker entweder getötet oder aufwendig saniert werden. Bislang ist es trotz der Tierseuchenbestimmungen nicht gelungen, die Krankheit zu tilgen. Ob die Zahlen tatsächlich rückläufig sind, wird sich herausstellen. Mehr über die Amerikanische Faulbrut, die Diagnostik und die zu ergreifenden Maßnahmen sowie über weitere bedeutende Bienenkrankheiten erfahren Tierärztinnen und Tierärzte im ATF-anerkannten eLearning-Kurs Bienen unter Myvetlearn.de.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.