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10.07.2019: Neue Antibiotikaklasse ohne Resistenzbildung

Eine von französischen Forschern entwickelte neue Antibiotikaklasse macht Hoffnung, dass bei der Behandlung mit diesen Stoffen keine Resistenzen entstehen. Zudem gelang es mit den sogenannten Peptidomimetika sowohl Gram-positive als auch Gram-negative multiresistente Keime erfolgreich zu bekämpfen. Die Wirkstoffe imitieren dabei natürlicherweise vorkommende Peptide, wie eines, das u.a. in Staphylococcus (S.) aureus entdeckt wurde. Dieses zeigte sowohl antibiotische als auch toxische Wirkung. Durch Modifikation sollten die toxischen Eigenschaften entfernt und die antibiotischen verstärkt werden. Von insgesamt 20 entwickelten Wirkstoffen
prüften die Forscher von INSERM und der Universität Rennes nun zwei im Mausversuch. Dabei gelang es ihnen, erfolgreich resistente S. aureus und Pseudomona aeruginosa zu behandeln. Toxische Eigenschaften konnten nicht beobachtet werden. Auch konnte im Rahmen der Behandlung keine Resistenzbildung beobachtet werden. Daraufhin schufen die Wissenschaftler eine Umgebung, in der die Bildung von Resistenzen begünstigt wird. Auch hier konnte keine Resistenzbildung beobachtet werden. Allerdings weisen die Forscher darauf hin, dass der Untersuchungszeitraum zu kurz war, um hier endgültige Aussagen treffen zu können.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.