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05.08.2019: Rindfleischimport: VIER PFOTEN kritisiert Handelsabkommen mit den USA

In der vergangenen Woche hat die Europäische Union verkündet, dass mehr Rindfleisch aus den USA importiert werden soll. Das Handelsabkommen, das die Abnahme von zehntausenden Tonnen hormonfreien Rindfleisches pro Jahr beinhaltet, wird von der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN scharf kritisiert. „Deals wie dieser zeigen den völlig falschen Ansatz der Politik, Tiere wie Ware zu behandeln. Tierqual darf nicht gefördert werden, weder innerhalb der EU noch bei Importprodukten", sagt Martina Stephany, Leiterin der Abteilung Nutztiere und Ernährung bei VIER PFOTEN. Denn neben der Tatsache, dass die europäischen Landwirte durch das Abkommen geschwächt werden, führe dieses auch nicht zur Erfüllung der
Klimaschutzziele. Zudem würden die Tiere laut der Tierschutzorganisation in den USA in sogenannten Feedlots gemästet, was bedeutet, dass die Rinder in kurzer Zeit durch das Füttern von hochkonzentriertem Kraftfutter ein Gewicht erreichen, für das die Tiere auf der Weide etwa drei Jahre brauchen würden. Weiterhin würden in den USA Eingriffe ohne Schmerzmittel und Narkotika durchgeführt. VIER PFOTEN fordert daher eindringlich, dass die EU auf Abkommen mit den USA oder anderen Ländern verzichtet und stattdessen Tierschutzstandards für Importprodukte einführt. Außerdem sollte die EU jene EU-Bauern finanziell fördern, die höhere Tierschutzstandards erfüllen.

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