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Trockenheit bereitet Thüringens Schäfern Probleme bei der Futterversorgung

05.08.2019
Seit Jahren schon kämpfen die Schäfer in Thüringen um ihre Existenz, da sich die Schafhaltung kaum noch rentiert. Hinzu kommt jetzt noch die anhaltende Trockenheit, die die Futterversorgung der Tiere besonders im Winter ernsthaft gefährdet. „Im Moment ist noch Futter da bei den meisten Betrieben, aber es wächst ja nichts mehr nach“, sagte Jens-Uwe Otto, Vorsitzender des Landesverbands Thüringer Schafzüchter. Schon im letzten Jahr führte die Dürre dazu, dass kaum Futtervorräte angelegt werden konnten, wie die Süddeutsche Zeitung zu berichten weiß. Seit diesem Jahr bekommen Schäfer, die mit ihren Tieren Landschaftspflege leisten, eine sogenannte Schaf-Ziegen-Prämie in Höhe von 25 Euro für Mutterschafe. Diese Prämie wurde bereits von über 350 Betrieben in Thüringen beantragt. Rund 1,2 Millionen Euro werden demnach im Herbst ausgezahlt. „Unsere kostbaren Trocken- und Steppenrasenflächen können überhaupt nur durch Schafbeweidung in einem guten Zustand erhalten werden“, erklärte Umweltministerin Anja Siegesmund im Rahmen des Thüringer Schäfertags am vergangenen Samstag. Momentan gibt es nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums noch 220 Schafhalter im Haupt- und Nebenerwerb, die etwa 85.000 Mutterschafe halten. „Der Großteil der Betriebe lebt von der Substanz und hat wirtschaftliche Nöte", sagte Otto abschließend. Gerade einmal fünf Schäfer haben dem Ministerium zufolge dieses Jahr ihre Ausbildung in Thüringen beendet.
Süddeutsche Zeitung
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