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08.08.2019: Geflügelwirtschaft gegen pauschale Fleischsteuer

In der Diskussion um die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes für Fleisch hat sich der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) gegen eine solche pauschale Fleischsteuer ausgesprochen. "Mehr Tierwohl über eine pauschale ,Fleischsteuer' erreichen zu wollen, ist der falsche Weg und funktioniert nicht. Das Einzige, was man erreichte, wäre eine noch stärkere Wettbewerbsverzerrung zulasten heimischer Erzeuger. Denn eine prozentuale Besteuerung lässt den absoluten Preisunterschied zwischen ausländischer Billigware und dem nach hohen deutschen Standards erzeugten Fleisch noch weiter ansteigen. Und zielgerichtet ist eine ,Fleischsteuer für mehr Tierwohl' ohnehin nicht, da die Mehrwertsteuer keine Zweckbindung zulässt. Daher kann der richtige Weg für mehr Tierwohl nur eine
Tierwohlprämie sein. Dafür aber brauchen wir keinen Schnellschuss mitten im Sommerloch, sondern einen sorgfältig ausgearbeiteten Gesellschaftsvertrag mit dem Konsens aller Beteiligten aus Landwirtschaft, NGOs und Politik. Im Rahmen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung erarbeiten Fachleute aktuell Vorschläge zur Finanzierung von mehr Tierwohl. Diese Vorschläge sollten wir abwarten," erklärte ZDG-Präsident Friedrich- Otto Ripke. Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus sieht eine solche Besteuerung ebenfalls kritisch. Er sieht alleine bereits ein Problem darin, die Steuereinnahmen auch abzuschöpfen, um dann für mehr Tierwohl verwendet zu werden. Eine Zweckbindung der Steuereinnahmen würde dem bisherigen Grundprinzip widersprechen.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.