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09.08.2019: Vier Pfoten unterstützt Fleischsteuer

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten sieht in der Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch einen wichtigen Baustein, mit dem die Agrarwende vorangetrieben werden könnte. Dies sagte Rüdiger Jürgensen von Vier Pfoten in einer Stellungnahme des Verbandes zu der Reaktion von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zur Diskussion um eine Anhebung des Mehrwertsteuersatzes auf Fleisch von 7 auf 19 Prozent. Klöckner hatte sich ablehnend zu einer solchen Steuererhöhung geäußert und stattdessen auf das Tierwohlkennzeichen verwiesen. Zudem könne ihrer Ansicht nach das
Geld zur Verbesserung des Tierwohls auch aus Schwerpunktsetzungen kommen. Wie diese aussehen sollen, konkretisierte die Ministerin nicht. Jürgensen wirft der Ministerin vor, sich hinter Floskeln zu verstecken. Sie solle stattdessen den Vorschlag unterstützen. Er hält es zudem für angemessen und vertretbar, dass auf Fleisch derselbe Mehrwertsteuersatz erhoben würde, wie auf Apfelsaft. Statt konkrete Maßnahmen für einen umfassenden Kurswechsel in der Nutztierhaltung zu ergreifen, halte die Ministerin an dem Tierwohlkennzeichen, das Jürgensen als Marketing-Projekt bezeichnet, fest.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.