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12.08.2019: Studie zu tierethischen Positionen

An der Universität Göttingen wurde erstmals eine repräsentative Studie zu den tierethischen Positionen der deutschen Bevölkerung erstellt. Aus diesen Positionen leiten sich dann verschiedene Konsumweisen tierischer Lebensmittel ab. Die Wissenschaftler konnten aus den Befragungen von rund 1.000 Bürgerinnen und Bürgern fünf Gruppen mit verschiedenen Werteprofilen ermitteln. Ein Viertel der Befragten unterscheidet bei ethischen Fragestellungen nicht zwischen Heim- und Nutztier. Mitglieder dieser Gruppe ernähren sich dann auch signifikant häufiger vegetarisch als die Mitglieder anderer Gruppen. Drei weitere Gruppen vertreten ebenfalls tierwohlorientierte Positionen. Die Gruppen unterscheiden dabei aber
zwischen Haus- und Nutztieren. Hier werden den Nutztieren weniger Rechte zugesprochen als den Heimtieren. Hier ernähren sich deutlich weniger Menschen vegetarisch. Mitglieder der fünften Gruppe, die insgesamt nur einen sehr kleinen Anteil der Befragten ausmacht, lehnen alle tierethischen Positionen ab. Die Autoren weisen darauf hin, dass es aus verschiedenen Gründen als notwendig gilt, den Konsum tierischer Lebensmittel zu reduzieren. "Dafür ist ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen tierethischen Positionen als zentraler Motivation für eine nachhaltige Ernährung und dem tatsächlichen Ernährungsverhalten wichtig,“ so Prof. Joachim Spiller.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.