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13.08.2019: US-Regierung lockert Artenschutz

In den USA wird der Artenschutz gelockert. Erstmals beim Schutz der Arten sollen zukünftig auch die wirtschaftlichen Kosten beim Schutz der jeweiligen Spezies eine Rolle spielen. In den USA stehen aktuell rund 1.600 Arten unter dem Schutz des "Endangered Spezies Act", der 1973 vom damaligen Präsidenten Richard Nixon unterzeichnet worden war. Das Gesetz gilt unter Experten als wichtige Hilfe zum Schutz von Arten wie z.B. dem Weißkopfseeadler, wie tagesschau.de berichtet. Im Rahmen der jetzt durchgeführten Änderungen am Gesetz wurde ein
Passus gestrichen, der untersagte, dass wirtschaftliche Aspekte keinen Einfluss bei der Einstufung als bedrohte Art haben dürfen. Zudem sollen gefährdete Tier- und Pflanzenarten nicht mehr unmittelbar denselben Schutz erhalten wie bedrohte Arten. Während Umweltschützer die Änderungen scharf kritisieren und befürchten, dass einige Arten weiter an den Rand des Aussterbens gedrängt werden könnten, verteidigt US-Innenminister David Bernhardt das Gesetz. Damit sollten mehr Mittel für die Arten bereitgestellt werden, bei denen damit der beste Schutz erreicht werden könnte.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.