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20.08.2019: NRW will Nutztierhaltung nachhaltig verbessern

Das Landwirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat einen Prozess für eine nachhaltige Verbesserung der Nutztierhaltung initiiert und erarbeitet derzeit eine Nutztierstrategie. Daher besucht die Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser aktuell verschiedene Nutztierbetriebe, um sich vor Ort exemplarisch über Anregungen für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung zu informieren. „Eine zukunftsfähige Nutztierhaltung muss allen Interessen gerecht werden: Dem Tierwohl, dem Umweltschutz, den Bedürfnissen der Verbraucherinnen und Verbraucher und nicht zuletzt der ökonomischen Überlebensfähigkeit der Tierhalterinnen und Tierhalter", sagte Heinen-Esser. „Nordrhein-Westfalen soll bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Tierhaltung zu einer Modellregion werden. Unser Leitbild berücksichtigt gesellschaftliche Anforderungen nach mehr Tierwohl und nach Transparenz in der Lebensmittelkette ebenso wie Umweltfaktoren. Es gilt dabei, den Betrieben ein angemessenes Einkommen und sozialverträgliche Arbeitsverhältnisse zu sichern“, so die Ministerin weiter. Ein erster Schwerpunkt der
Strategie ist die Zukunft der Schweinehaltung. Nach und nach soll der Prozess auf andere Nutztierarten ausgeweitet werden. Zum Start ihrer Sommertour besuchte Ursula Heinen-Esser am gestrigen Montag die Lehr- und Forschungsstation Frankenforst der Universität Bonn. Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann besuchte den Schweinemastbetrieb Pötterhof in Brüggen. „Eine tier- und umweltgerechte Schweinehaltung ist nicht nur das Ziel der Landesregierung, sondern auch der Tierhalterinnen und Tierhalter. Fehlende Planungssicherheit und ungünstige Rahmenbedingungen hemmen die positive Fortentwicklung. Mit unserer Nutztierstrategie wollen wir zukunftsfähige Tierhaltung ermöglichen und dazu auch die erforderlichen ökonomischen Rahmenbedingungen entwickeln“, betonte die Ministerin. Zudem arbeitet das Landwirtschaftsministerium an einem Informationssystem, welches vorhandene Daten aus der Überwachung sowie Informationen zu Schlachtbefunden zusammenführen und als Frühwarnsystem zur Verbesserung der Tiergesundheit dienen soll.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.