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31.10.2019: BVL mahnt zu Vorsicht bei Parasitenbehandlung bei Igeln

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weist auf die Schwierigkeit der Behandlung von Igeln mit Antiparasitika hin. Hier gilt es mehrere Dinge zu bedenken. Zunächst sind Igel Wildtiere und dürfen nicht als Haustiere gehalten werden. Nur verletzte, kranke und hilfsbedürftige Igel dürfen aufgenommen werden, um sie zu behandeln. Nach der Gesundung müssen die Tiere wieder in die Natur entlassen werden. Häufig weisen hilfsbedürftige Igel einen Befall mit Endo- und Ektoparasiten auf. Bevor der Igel jedoch entsprechend behandelt wird, muss abgeklärt werden, ob der Allgemeinzustand des Tieres dieses zulässt. Andernfalls kann eine Behandlung zum Tod
des Tieres führen. Ein weiteres Problem ist, dass es derzeit in Deutschland kein für Igel zugelassenes Präparat gibt. Deshalb müssen für andere Tierarten zugelassene Präparate für den Igel angewendet werden. Allerdings ist zu bedenken, dass die Angaben zu Dosierung, Anwendung und auch den Nebenwirkungen nicht direkt auf den Igel übertragbar sind. Auch besteht die Schwierigkeit, dass die Präparate meist für Tiere entwickelt wurden, die deutlich schwerer als Igel sind. Die Behandlung von Igeln bedarf daher eines speziellen Wissens und auch Erfahrungswerten, die u.a. im Online-Kurs "Einsteigerkurs Igel: Der Igel als Patient in der Kleintierpraxis" unter MyVetlearn.de erworben werden können.

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