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18.11.2019: ASP rückt bis auf 80 Kilometer an Deutschland heran

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist bis auf 80 Kilometer an die deutsch-polnische Grenze herangerückt. Ein mit der Tierseuche infiziertes Wildschwein wurde in der vergangenen Woche im westpolnischen Wojewodschaft Lebus entdeckt. Der Brandenburger Landestierarzt Stephan Nickisch erklärte: „Bislang war das Infektionsgebiet 300 Kilometer weiter entfernt. Wahrscheinlich gab es eine sogenannte Sprunginfektion, etwa über Lebensmittel.“ Die polnischen Behörden hätten am Freitag das Bundesministerium für Landwirtschaft informiert, daraufhin habe es eine Telefonkonferenz mit allen Bundesländern gegeben, so Nickisch weiter. Der Veterinärmediziner warnt vor "enormen wirtschaftlichen Schäden". „Derzeit müssen wir jeden Tag davon ausgehen,
dass die Schweinepest eingeschleppt wird", sagte Nickisch. Brandenburg beginnt daher ab dieser Woche mit ersten Maßnahmen zur Früherkennung von Seuchenfällen. Jäger sind angehalten, in den Wäldern nach toten Wildschweinen Ausschau zu halten und geeignete Proben wie Blut, Lymphknoten, Milz oder Lunge an das Veterinäramt zu schicken. „Für jede Einsendung bekommen Jäger 30 Euro", sagt Nickisch. Das Land hat zudem Schweine haltende Landwirte aufgefordert, ihre Sicherheitsmaßnahmen überprüfen. „In Panik brauchen wird nun nicht zu verfallen", betont Nickisch abschließend. Reisende sollten jedoch keine Lebensmittel mehr aus dem polnischen Infektionsgebiet nach Deutschland mitbringen, da sich die ASP weiter ausbreiten könnte.

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