News


Verbraucher wollen über mögliche Risiken frühzeitig aufgeklärt werden

19.04.2018
Verbraucher wollen bezüglich möglicher Risiken im Bereich der Lebensmittel möglichst frühzeitig aufgeklärt und informiert werden. Dies gilt auch dann, wenn bezüglich der Risiken noch Unsicherheiten bestehen. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) unter 6.200 Verbrauchern in 25 Mitgliedsstaaten über potenzielle neue Risiken durchgeführt hat. Die Verbraucher möchten dabei sowohl über traditionelle Medienkanäle wie Fernsehen und Zeitungen aber auch über die Webseiten der nationalen Behörden. Die Information über Social Media-Kanäle und die Webseiten europäischer Behörden standen besonders bei 18- bis 34-Jährigen hoch im Kurs. Ein Ergebnis der Umfrage war aber auch, dass sich die Befragten eher über bekannte Risiken sorgen als über solche, die neu auftreten.

EFSA


Hengste stammen fast alle von einem Vorfahren aus der Eisenzeit ab

19.04.2018
Von den weltweit rund 12 Millionen Hengsten stammen fast alle von einem einzigen Vorfahren aus der Eisenzeit ab. Dies zeigt eine internationale Studie, die unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin und der Universität Potsdam durchgeführt wurde. Es war bereits bekannt, dass es viele Stuten-, aber nur sehr wenige Hengstlinien gibt. Mit der aktuellen Studie konnte gezeigt werden, dass das Verschwinden der meisten Hengstlinien auf künstliche Selektion im Rahmen der Pferdezucht zurückzuführen ist. Verantwortlich für die Einengung der Zuchtlinien dürften die Züchter im Römischen Reich gewesen sein, die erkannten, dass man bei der Fokussierung der Zucht auf männliche Tiere einen schnelleren Fortschritt erreichen kann. Über die Zeit setzte sich eine Hengstlinie durch und dadurch verlor das Y- Chromosom der Hauspferde einen Großteil seiner genetischen Variabilität. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reichs wirkte die in dieser Zeit erfolgte Fixierung auf eine Hengstlinie bis in die heutige Zeit fort.

idw

Darmflora von Mensch und Hund recht ähnlich

19.04.2018
Die genetische Zusammensetzung der Darmflora von Hund und Mensch weist mehr Übereinstimmungen auf, als man bisher dachte. Dies geht aus Untersuchungen hervor, die am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg gemacht wurden. Dort hatte man die Untersuchungen an Labrador Retrievern und Beaglen durchgeführt. Hier ergab sich zudem, dass es eine größere Übereinstimmung zwischen Mensch und Hund gibt als zwischen Mensch und Maus oder Schwein. Während es zwischen Mensch und Hund eine Übereinstimmung der genetischen Zusammensetzung von 63 Prozent gab, waren es bei Maus bzw. Schwein nur 20 bzw. 33 Prozent. Dies bedeutet, dass Untersuchungen, die an Hunden gemacht wurden, am ehesten auf den Menschen übertragbar wären. Aber auch Hunde könnten davon profitieren, wenn mehr entsprechende Untersuchungen durchgeführt werden würden.

EMBL


Uneinigkeit bezüglich der Bejagung des Wolfes in Deutschland

19.04.2018
In der Frage, ob der Wolf in Deutschland wieder bejagt werden sollte und ob dies die Situation der Weidetierhalter verbessern würde, sind Experten sich nicht einig. Dies wurde in einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Deutschen Bundestag deutlich. Eberhard Hartelt vom Deutschen Bauernverband sieht den Wolf zu Beginn des Jahres 2018 mit über 1.000 Tieren in Deutschland in einem günstigen Erhaltungszustand. Er fordert ein Wolfsmanagement, da es nicht länger einen uneingeschränkten Freilandversuch zugunsten des Wolfes geben dürfe. Auch Helmut Damman-Tamke vom Deutschen Jagdverband sieht eine Überführung des Wolfes in das Jagdrecht angesichts des guten Zustandes der Wolfspopulation nicht als problematisch an. Er verweist zudem darauf, dass dies nicht automatisch zu einer Bejagung führen würde. Ilka Reinhardt vom LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung meint dagegen, dass eine Bejagung der Wölfe den Schafhaltern gar nicht helfen würde. Stattdessen müsse man von Ländern wie Polen oder Spanien, in denen der Wolf nie verschwunden war, lernen. Das Wichtigste sei hierbei der Herdenschutz und hier bestehe in Deutschland noch Nachholbedarf. Prof. Dr. Wolfgang Köck vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sieht den Erhaltungszustand des Wolfes in Deutschland noch nicht als günstig. Dafür müssten in Deutschland rund 1.000 erwachsene Tiere vorkommen. Aktuell sind es aber erst 150. Werner Gerhards vom Verein Sicherheit und Artenschutz dagegen sieht mindestens 1.050 Tiere in Deutschland und fordert die Einführung von Wolfstreibjagden, bei denen die Tiere nicht geschossen sondern nur erschreckt würden. Von der Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde und vom Bundesverband Berufsschäfer wird dagegen die Weidetierprämie befürwortet, die es den Haltern auch erlauben würde, mehr in den Herdenschutz zu investieren.

Deutscher Bundestag


Weidetierprämie soll für Schafe und Ziegen eingeführt werden

19.04.2018
Bündnis 90 / Die Grünen und Die Linke fordern in einem gemeinsamen Antrag im Bundestag die Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen. Damit sollte die Arbeit der Schäfer für die Grünlanderhaltung, die Landschaftspflege, die biologische Vielfalt und den Klimaschutz anerkannt werden. Diese Form der Förderung ist nach den Regularien grundsätzlich möglich. Die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten hat auch eine solche Förderung bereits etabliert. Deutschland müsste dann ebenfalls vom Grundprinzip der von der Produktion entkoppelten Förderung auf nationaler Ebene abweichen. Damit dies zum 1. Januar 2019 wirksam werden kann, müsste die Bundesregierung einen entsprechenden Beschluss bis zum 1. August diesen Jahres an die EU- Kommission übermitteln.

Deutscher Bundestag

ASP in Polen weiterhin sehr aktiv 18.04.2018
Steigende Wassertemperaturen sorgen für Massensterben von Pinguinen in Neuseeland 18.04.2018
Weißnasensyndrom rottet Fledermäuse in Nordamerika aus 18.04.2018
Tierschützer in Australien fordern Verbot von Schlachttiertransporten 17.04.2018
Wissenschaftler sehen Handlungsbedarf bei der Haltung von Vögeln und Reptilien 17.04.2018
Neuer Ansatzpunkt zur Entwicklung von Antibiotika 17.04.2018
Sichergestellte Welpen bleiben in Baden-Württemberg 17.04.2018
Newcastle Disease in Tschechien 17.04.2018
Klöckner spricht sich für Verbot von Neonikoiden im Freiland aus 17.04.2018
Großbritannien plant Exportverbot von Schlachttieren nach Brexit 16.04.2018
Zahl der Schweineschlachtungen steigt - Verzehr von Schweinefleisch sinkt 16.04.2018
1. Fall der Equinen infektiösen Anämie im Jahr 2018 16.04.2018
Landkreis Lüneburg rät zur Staupeimpfung 16.04.2018
Neue entdeckte Substanzkombination ist wirksam gegen MRSA 16.04.2018
Heimtiermarkt 2017 gewachsen 13.04.2018
EU will Landwirte vor unlauteren Handelspraktiken schützen 13.04.2018
Abstimmung über Neonikotinoid-Verbot vorgezogen 13.04.2018
Golfstrom verlangsamt sich! 13.04.2018
Jagdverband fordert Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdgesetz 12.04.2018
Früherkennung von Schwanzbeißen mit Kameras 12.04.2018
Baden-Württemberg legt mehrsprachiges Merkblatt zur Afrikanischen Schweinepest vor 12.04.2018
Deutscher Tierschutzbund erhält 120.000 Euro für Tiere in Not 12.04.2018
Anteil an Mikroorganismen im Körper deutlich höher als bislang angenommen 11.04.2018
Wolf reißt Kalb in Mutterkuhstall in Brandenburg 11.04.2018
Mars Petcare investiert in DNA-Tests zur Diagnostik von Augenkrankheiten bei Hunden 11.04.2018

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