News


Entwürfe zur Änderung des Tiergesundheitsgesetzes und des Bundesjagdgesetzes vorgelegt

16.07.2018
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) lauert weiterhin vor Deutschlands Landesgrenzen. Ein Ausbruch zieht erhebliche Konsequenzen für den Schweinefleischsektor nach sich. Daher ist bei einem Ausbruch der ASP in Deutschland ein unverzügliches Eingreifen zur Vermeidung einer Weiterverschleppung der Tierseuche notwendig und geboten. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, neben den bereits in der Schweinepest-Verordnung vorgesehenen Maßnahmen auch über die durch die „Verordnung zur Änderung der Schweinepest-Verordnung und der Verordnung über die Jagdzeiten vom 7. März 2018“ geschaffenen rechtlichen Möglichkeiten hinaus kurzfristig weitere Maßnahmen zu schaffen.

Bundesrat
Vetion Fokusthema: Schweinepest


Nahrungsmittelpreise steigen weiter

16.07.2018
Nahrungsmittel ohne alkoholische Getränke und Tabakwaren haben sich innerhalb eines Jahres um durchschnittlich 3,4 % verteuert und der Trend hält an. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Die Teuerungsrate für Nahrungsmittel übertraf damit erneut die Erhöhung für alle Waren und Dienstleistungen, die das Bundesamt für Juni mit 2,1 % angab. Neben Ölen und Butter mussten die Verbraucher vor allem für andere Molkereiprodukte und Eier mehr Geld ausgeben. Im Schnitt verteuerten sich die Produkte dieser Warengruppe um 4,8 %. Für Obst musste durchschnittlich 7,2 % mehr bezahlt werden, wobei besonders für Äpfel die Preise überdurchschnittlich angestiegen sind. Auch die Preise für Fisch und Fischwaren sowie für Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich.

Statistisches Bundesamt

Nordamerikanischer Biber verändert Ökosystem der Arktis

16.07.2018
Nordamerikanische Biber, die im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts fast ausgerottet waren, dringen inzwischen immer weiter in die Tundra Alaskas vor. Dies hat weitreichende Folgen für das Ökosystem, denn wenn eine Landschaft nicht den Vorstellungen der Biber entspricht, gestalten sie es kurzerhand um, wie ein deutsch-amerikanisches Forscherteam herausfand. In der Arktis können die Nagetiere demnach sogar zum Auftauen des Dauerfrostbodens beitragen. Die Ausweitung ihres Lebensraums auf die Arktis hängt vermutlich auch mit dem Klimawandel zusammen, da sich die Arktis seit Ende des 19. Jahrhunderts um 1,8 Grad erwärmt hat. Dadurch hat sich die Flora zugunsten des Bibers entwickelt und die dünneren Eisdecken ermöglichen den Tieren die lebensnotwenige Nutzung der Seen und Flüsse auch im Winter. Die Besiedlung und die Umgestaltung der Landschaft durch den Biber kann jedoch weitreichende Folgen haben auf das bisherige Ökosystem. Zum einen werden stabile Fließgewässer in abwechslungsreiche und dynamische Mosaike aus Seen, Flussabschnitten und Feuchtgebieten umgewandelt. Davon können vermutlich viele andere Tiere und Pflanzen profitieren. Zumal die aufgestauten Biber-Seen und auch die unterhalb davon gelegenen Flussabschnitte wärmer sind als andere Gewässer der Region. Doch das wärmere Wasser der Seen hat auch Auswirkungen auf den Boden ringsum. Abgesehen von den obersten Zentimetern bleibt der normalerweise bis in Tiefen von etlichen hundert Metern dauerhaft gefroren. Mit Sorge beobachten Wissenschaftler, dass dieser sogenannte Permafrost im Zuge des Klimawandels verstärkt auftaut.

Alfred-Wegner-Institut


Impfstoff gegen Malaria in Sichtweite

16.07.2018
Die Malaria ist mit etwa 500 Millionen Erkrankungsfällen und etwa 3.000 Todesopfern jährlich die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Verursacht wird sie von einzelligen Parasiten der Gattung Plasmodium, die hauptsächlich in den Tropen und Subtropen durch den Stich einer weiblichen Stechmücke (Moskito) der Gattung Anopheles übertragen werden. Es wird seit langem an effektiven Präventions- wie Behandlungsmöglichkeiten geforscht. Nun endlich scheint es berechtigte Hoffnung auf einen wirksamen Impfschutz gegen die Erkrankung zu geben. Ein Forscherteam unter Leitung der Yale University hat den Impfstoff bereits erfolgreich an Mäusen getestet. Der Impfstoff versetzt dabei das Immunsystem in die Lage, die Plasmodien als Krankheitserreger zu erkennen und zu bekämpfen, was die Erreger bei ungeschützten Organismen verhindern können.

Yale University


eBay Kleinanzeigen ist größte Online-Plattform für illegalen Welpenhandel

16.07.2018
Das Internet ist ein ideales Medium für den illegalen Welpenhandel. "Das Ausmaß des kriminellen Welpenhandels ist riesig und ein millionenschweres Geschäftsmodell", weiß Denise Schmidt, Kampagnenleiterin Vier Pfoten Deutschland. Mehr als eine Million Hunde werden schätzungsweise jedes Jahr allein über die Plattform eBay Kleinanzeigen angeboten. Damit ist diese Plattform einer der größten Umschlagplätze für den Tierhandel in Deutschland. Den Gesamtverkaufswert errechnete die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN mit über einer Milliarde Euro pro Jahr. Gleichzeitig konnten durchgeführte Analysen des Tierschutzvereins zeigen, dass die Kontrollen durch den Betreiber unzureichend sind. Denn laut den Nutzungsbedingungen ist es Privatnutzern untersagt, mehr als eine Tier-Anzeige pro Jahr einzustellen. Doch bei etwa 40 Prozent der untersuchten Anbieter konnten mehr eingestellte Angebote pro Jahr gefunden werden. Daher fordert Vier Pfoten von eBay Kleinanzeigen seit langem eine verpflichtende Verkäuferidentifizierung in der Tierkategorie. "eBay Kleinanzeigen muss den Zugang für Kriminelle zu seiner Plattform durch das Einfordern von Transparenz weiter erschweren und alles dafür tun, dass Betrüger gefunden und bestraft werden können", so Schmidt. Der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner (CDU) unterstützt die Forderung nach mehr Regulation des Tierhandels: "Der Tierhandel im Netz ist intransparent und unterliegt unzureichenden Kontrollmechanismen. Die Politik muss hier einen gesetzlichen Rahmen schaffen, der den Missbrauch der Tiere und den Betrug der Verbraucher verhindert. Marktführer wie eBay Kleinanzeigen können durch die Einführung einer Verifizierungspflicht bereits eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Eine Alternative mit guten Kontrollmechanismen ist die Plattform edogs.de

Vier Pfoten

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