News


Zahl der Schweinebetriebe in Bayern spürbar gesunken

18.12.2017
Die Zahl der Schweine haltenden Betriebe in Bayern ist spürbar zurückgegangen. Gleichzeitig ist der Schweinebestand im Freistaat jedoch nahezu unverändert geblieben. Dies geht aus den vorläufigen repräsentativen Ergebnissen der vom Landesamt für Statistik durchgeführten Erhebung über die Schweinebestände in Bayern zum Stichtag 3. November 2017 hervor. Demnach hielten rund 5.100 Betriebe mindestens 50 Schweine oder 10 Zuchtsauen. Insgesamt wurden in Bayern in diesen Betrieben 3.303.400 Schweine gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich daraus bei den Schweine haltenden Betrieben ein Rückgang um 5,7 Prozent und bei der Tierzahl eine Reduktion um 1,4 Prozent. Leicht angewachsen ist binnen eines Jahres die Zahl der Ferkel um 6.900 auf 905.900 Tiere.

Landesamt für Statistik Bayern


DBV setzt sich im Rahmen des Verbots der Anbindehaltung für kleine Milchbetriebe ein

18.12.2017
In der Milchviehaltung geht der Trend anhaltend zu mehr Tierkomfort und zur Laufstallhaltung. Das bedeutet gleichzeitig eine Abkehr von der Anbindehaltung. Dies belegt zum einen der Rückgang der Zahl der Betriebe mit Anbindehaltungen um rund 75 Prozent in den zurückliegenden 15 Jahren, zum anderen geht dies aus einer Erklärung hervor, die jüngst vom Verbandsrat des Deutschen Bauernverbandes (DBV) verabschiedet wurde. „Wir sprechen uns für eine Strategie der positiven Anreize zur Weiterentwicklung weg von der ganzjährigen Anbindehaltung und dementsprechend gegen Verbote oder Ausschlüsse aus“, fasst DBV-Milchpräsident Karsten Schmal die wesentlichen Positionen zusammen. Für kleinere Familienbetrieben bedeutet ein Verbot der Anbindehaltung jedoch vielfach das Aus, vor allem im Süden Deutschlands. Aufgrund unterschiedlich gewachsener Strukturen wirtschafteten im Jahr 2010 vor allem im Süden Deutschlands noch knapp die Hälfte der Milchbauern in Anbindeställen. „Die Bedeutung der kleineren Milchviehbetriebe mit Anbindehaltung ist dennoch sowohl für die Landschaftspflege als auch für die Grünlandbewirtschaftung groß“, betont Schmal. „Denn es sind überwiegend diese Betriebe, die kleinteilige Flächen, Hanglagen und andere ökologisch wertvolle Grenzstandorte pflegen und erhalten. Damit leisten sie auch einen Beitrag zum Klima- und Bodenschutz sowie für die Vielfalt in der Kulturlandschaft.“

DBV

Abstimmung über Ausweitung des Verbots von Neonicotinoiden aufs nächste Jahr vertagt

18.12.2017
Die EU-Mitgliedsstaaten werden erst im kommenden Jahr über die Ausweitung des Verbots von Neonicotinoiden abstimmen. Zuvor soll ein erneutes Gutachten der Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) zur Bienengefahr abgewartet werden, was im Februar 2018 veröffentlicht werden soll. Anschließend plant die EU-Kommission, die Anwendung der als bienengefährlich eingestuften Wirkstoffe für alle Kulturen im Freiland zu verbieten. Das berichtet das Agrarische Informationszentrum (AIZ).

Agrarisches Informationszentrum


Fachliche Informationen zur Druse

18.12.2017
In diesem Jahr ist es zu einem vermehrten Auftreten von Druse bei Pferden in Baden-Württemberg gekommen. Dies hat offenbar in Baden-Württemberg bei den Pferdehaltern zur Beunruhigung geführt. Da die Druse nicht staatlich bekämpft wird und sie weder anzeige- noch meldepflichtig ist, gibt es keine offiziellen Zahlen über die Erkrankung. Allerdings verweist man am Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt (STUA) Aulendorf darauf, dass auch Kollegen aus anderen Bundesländern eine Zunahme der Ausbrüche sehen. Das STUA hat aus diesem Grund fachliche Informationen zu der bakteriellen Erkrankung zusammengestellt und online veröffentlicht.

STUA Aulendorf


Fleischwirtschaft legt Muster-Krisenhandbuch zur Afrikanischen Schweinepest vor

18.12.2017
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich immer weiter in Richtung Deutschland aus. Zuletzt war sie erstmals bei Wildschweinen westlich der polnischen Hauptstadt Warschau nachgewiesen worden. Der Verband der Fleischwirtschaft e.V. (VDF) hat die Ausbreitung zum Anlass genommen, dafür Sorge zu tragen, dass auch die Schlachtbetriebe sich auf den Seuchenausbruch vorbereiten. Dazu wurde von einer Arbeitsgruppe, die aus Experten der Mitgliedsunternehmen sowie von Behörden besteht, ein Muster-Krisenhandbuch zur ASP entwickelt. Damit sollen den Betrieben die wichtigsten Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs sowie die Zuständigkeiten vermittelt werden. Zudem enthält es eine Vielzahl von Checklisten für den praktischen Einsatz. Das Handbuch soll ständig aktualisiert und den Mitgliedern des Verbandes dann auch jeweils aktualisiert zur Verfügung gestellt werden.

VDF
Vetion Fokusthema: Schweinepest

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