Dessauer Zukunftskreis traf sich in Icking



Personalmangel und Probleme beim Finden eines Nachfolgers sind auch in der Tiermedizin weit verbreitet. Längst ist es nicht mehr mit einer Anzeige im Grünen Heinrich getan, um einen geeigneten neuen und langfristigen Mitarbeiter zu finden.

Konnte sich früher die Praxis die Bewerber aussuchen, können sich fähige Bewerber inzwischen die Praxis oder Klinik aussuchen. Daher ist es heute notwendig, bereits mit der Stellenausschreibung für die Praxis/Klinik zu werben, um überhaupt Bewerbungen potenzieller Kandidaten zu erhalten.

Als zweiten Schritt ist es wichtig, im Rahmen von Telefoninterview und Bewerbungsgespräch herauszufinden, ob der Kandidat für eine möglichst langfristige Zusammenarbeit geeignet ist. Haben sich Arbeitgeber und Arbeitsnehmer dann für einander entschieden, ist die nächste Herausforderung das sogenannte Onboarden und Einarbeiten des Mitarbeiters. Auf die Einarbeitungsphase folgt dann die langfristige Personalentwicklung im Sinne des Unternehmens.

Eben mit diesen vier Punkten befasst sich auch der Dessauer Zukunftskreis aktuell. Sein Ziel ist es, den Kolleginnen und Kollegen Unterlagen für diese Herausforderungen an die Hand zu geben, um die Personalsuche und -Entwicklung erfolgreich zu gestalten.

Während es für die Stellenanzeige und die Auswahlgespräche bereits Handouts zum Download auf der Webseite des DZK gibt, wurden die Inhalte für das Onboarding und die Einarbeitung am 12. und 13. Oktober im Bayerischen Icking am Starnberger See besprochen und rege diskutiert. Das entsprechende Handout wird nun erarbeitet und wird ebenfalls auf der Webseite zur Verfügung stehen.

Diesmaliger Gastgeber war Hardenberg Consulting mit Firmensitz im benachbarten Hohenschäftlarn. Neben einem sehr konstruktiven Workshop gab es ausreichend Zeit, sich auch über andere Themen, die die Tierärzteschaft umtreibt, auszutauschen und Ideen für weitere Treffen zu sammeln.

Dr. Julia Henning
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Mehrwertsteuer für Fleisch

Wie stehen Sie zu der Idee, die Mehrwertsteuer für Fleisch auf 19% zu erhöhen?

Ich bin dafür! Es ist nicht einzusehen, warum für Fleisch 7% und für Apfelsaft 19% gezahlt werden muss.
Ich unterstütze das Vorhaben und bin zusätzlich für weitere zielgerichtete Preiserhöhungen!
Ich bin zwar für eine Preiserhöhung bei Fleisch, halte die Mehrwertsteuer aber für ungeeignet.
Ich lehne eine Erhöhung des Fleischpreises grundsätzlich ab. Der Preis ist ausreichend.