Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) 2017

Einleitung

Die Tierärztliche Gebührenordnung (GOT) wurde das erste Mal seit neun Jahren novelliert: Die Tierärzte in Deutschland können damit für ihre Leistungen mehr verlangen. Nachdem dies über vier Jahre von der Tierärzteschaft gefordert worden war, wurde am 7. Juli 2017 ein entsprechender Entwurf vom Bundesrat beschlossen. Dieser trat am 27.7.2017 in Kraft. Die geänderte GOT sieht eine Preissteigerung von pauschal 12 Prozent vor. Für Beratungsgespräche im Zuge der landwirtschaftlichen Bestandsbetreuung stieg der Gebührensatz um 30 Prozent.gespräche im Zuge der landwirtschaftlichen Bestandsbetreuung stieg der Gebührensatz um 30 Prozent.

Die Bundestierärztekammer (BTK) und der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) lehnten den Entwurf der GOT jedoch ab und sind auch nach der Abstimmung enttäuscht. Lesen Sie in diesem Fokusthema, was der Tierärzteschaft an der neuen GOT-Fassung aufstößt und warum.

von Sophia Neukirchner



Hintergrund >>>

Forderungen der Tierärzteverbände >>>

Kritikpunkte >>>

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.