05.08.2019: Krankheiten der Katze, 6. Auflage

Krankheiten der Katze, 6. Auflage

Dieses Standardwerk ist im Sommer 2019 zum 6. Mal erschienen. Es enthält alles Wissenswerte der häufigen bis hin zu den sehr selten auftretenden Erkrankungen der Katzen. Jede Erkrankung ist wie gehabt unterteilt in Ätiologie, Diagnostik, Klinik, Behandlungsmöglichkeiten und Prognose. Jedoch wurde jedes Kapitel intensiv überarbeitet, und auch die Aufmachung des Buches  der Herausgeber Hans Lutz, Barbara Kohn und Frank Forterre wurde an das neue klare Design-Konzept des Thieme Verlags angepasst.

Seit der ersten Auflage im Jahr 1963, die vom Kollegen Hans-Joachim Christoph herausgegeben wurde, hat sich die Seitenzahl von 327 auf über 1.000 mehr als verdreifacht. Darin sehen die Herausgeber der aktuellen Auflage einen deutlichen Hinweis, dass die Katzenmedizin weiter voranschreiten wird, ebenso wie die Spezialisierung in diesem Bereich. Schließlich erfreut sich die Katze in Deutschland und Europa immer noch wachsender Beliebtheit, obgleich sie bereits das beliebteste Haustier der Deutschen mit 14,8 Millionen in Haushalten lebenden Exemplaren ist. In der EU werden 75,3 Millionen Katzen als Haustiere gehalten!

Hinzu kommen allerdings allein in Deutschland rund 2 Millionen verwilderte Streuner, die ein elendes Dasein fristen, weshalb die Kastration solch wildlebender Katzen und Kater sowie die Aufklärung der Tierhalter eine wesentliche Rolle bei der Bekämpfung des Tierleids spielt.

Fazit
Dieses gut verständliche, reich bebildert und klar strukturierte umfassende Werk gehört in jede Tierarztpraxis! Es hilft bei der Diagnosestellung und ist Nachschlagewerk und Lehrbuch in einem.

Bibliografie
Krankheiten der Katze
Lutz, Kohn und Forterre
Thieme Verlag 2019
6. Auflage
ISBN: 9783132416512
Preis: 199,00 Euro


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Dr. Julia Henning
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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.