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Moderne Wege im Umgang mit Hunden – Neues aus der Verhaltensforschung vom 22.12.2016

Ein Lächeln, eine Handbewegung oder ein Nicken: Hunde haben die Fähigkeit, Mimik und Gesten des Menschen zu deuten und ähnlich wie ein Kleinkind darauf zu reagieren. Da auch der Mensch in der Lage ist, viele Signale des Hundes zu verstehen, ist im Idealfall eine Art Eltern-Kind-Beziehung möglich. Dies zeigen neue Untersuchungen aus der Verhaltensforschung.

Seit etwa 15.000 Jahren leben Mensch und Hund in enger Gemeinschaft. Er war das erste Säugetier, das vom Menschen domestiziert wurde. Dabei wird vermutet, dass sich jeweils die verträglichsten und kommunikativsten Tiere eines Rudels bei der Selektion über die Jahrtausende hinweg durchgesetzt haben. Dies hat über die Zeit nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihr Verhalten verändert. So sind Hunde heute in der Lage, Gesten des Menschen zu verstehen. „Das können sie besser als jedes andere Säugetier – sie sind hier sogar Schimpansen überlegen“, sagt Dr. Juliane Kaminski, Verhaltensforscherin am Zentrum für evolutionäre und vergleichende Psychologie der University of Portsmouth, UK. „Man kann Hunden ohne großes Training gezielt etwas zeigen, das ist einzigartig in der Tierwelt“, so Kaminski.

Bereits bekannt ist ihre Fähigkeit, Wörter zu lernen und sie Inhalten zuzuordnen: manche Hunde beherrschen viele hundert Begriffe. „Sie können aus den verwendeten Wörtern und dem Tonfall, mit dem die Begriffe vorgetragen werden, die richtigen Schlüsse ziehen“, erläutert Kaminksi. Dabei verarbeiten sie – ähnlich wie Menschen – den Wortinhalt in der linken Hirnhemisphere. Auch die Betonung der Wörter speichern sie analog zum Menschen: auf der rechten Seite im Hörzentrum. Auch Menschen sind in der Lage, viele Signale des Hundes zu deuten, etwa einen schiefgelegten Kopf oder eine gedrückte Körperhaltung. „Deshalb ist eine zielführende Kommunikation miteinander grundsätzlich möglich“, stellt die Forscherin fest.

Nun gelte es, das Potential dieser einzigartigen Beziehung auch auszuschöpfen: für ein besseres Miteinander von Mensch und Hund im Alltag, aber auch für den Umgang mit schwierigen Situationen, etwa dem Besuch beim Tierarzt. So sollten sich Hundehalter und Tierärzte dem Hund deutlich zuwenden, wenn sie mit ihm kommunizieren wollten, nennt Kaminski ein Beispiel. Hierbei sei Augenkontakt besonders wichtig, ergänzt sie.

Dieser und viele weitere Hinweise für eine gute Hund-Mensch-Beziehung sind Gegenstand verschiedener Veranstaltungsformate auf den Baden-Badener Fortbildungstagen 2017. Dabei geht es etwa darum, wie Hunde am besten lernen oder wie man den Vierbeinern Angst nehmen kann. Auf dem größten Kleintierärztekongress in Süddeutschland, den BBF Baden-Badener Fortbildungstagen, treffen sich seit 29 Jahren rund 1000 Kleintierärzte in der Kurstadt Baden-Baden. Die BBF finden vom 16. bis 18. Februar 2017 in Baden-Baden statt.


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Redaktion Vetion.de

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