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Bei Katzen sind Alterskrankheiten auf dem Vormarsch - Krankheitssymptome bleiben oft unbemerkt vom 27.01.2017

Dank guter Haltungsbedingungen und Fortschritten in der Medizin leben auch Katzen immer länger. Gleichzeitig nehmen bei ihnen altersbedingte Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion , Nierenschwäche oder Arthrose zu. Frühzeitig erkannt, sind viele Erkrankungen gut zu behandeln und ein Erhalt der Lebensqualität durchaus möglich. Doch zunächst ist oft Detektivarbeit gefordert, denn Katzen zeigen trotz schwerer Krankheit häufig nur milde und unspezifische Symptome wie Rückzug oder Aggressivität.

Zudem stellt auch die Behandlung von Katzen besondere Anforderungen an den Tierarzt: Mitnichten sind sie lediglich „kleine Hunde“, weiß Dr. med. vet. Jürgen Kremendahl aus Wuppertal. „Diagnosen und Behandlungsweisen von Hunden lassen sich nicht einfach auf Katzen übertragen“, meint Kremendahl, Inhaber der internationalen Qualifikation MRCVS MACVSc (Medicine of Cats).

„Katzen haben ihre ganz eigene Physiologie, spezielle Krankheiten und besondere Art, auf Medizin und Behandlungsweisen zu reagieren“, erläutert er. Ebenso sei ihr krankheitsbedingtes Verhalten unauffälliger als das von Hunden. Sie reagieren bei Schmerzen nicht mit Lautäußerungen sondern verhielten sich häufig sehr still. Deshalb sei es mitunter auch schwer, bei Katzen Krankheiten zu erkennen. „Nicht selten ziehen sie sich einfach zurück , bis es ihnen wieder besser geht.“

Oft sei diese Verhaltensänderung das einzige Symptom. Tierbesitzer sollten ihre Katze deshalb immer gut beobachten und jede Abweichung ernst nehmen, um etwaige Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Dazu gehören auch gesteigerter Durst und/oder Appetit, Bewegungsunlust und das Aufsuchen neuer, ungewohnter Plätze.

„Junge Tiere leiden oftmals an einer konkreten Erkrankung, die sich gezielt behandeln lässt“, so Kremendahl weiter. Doch je älter die Katze werde, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, dass ganze Organsysteme betroffen sind und die Katze an mehreren Krankheiten gleichzeitig leidet, die sich auch gegenseitig bedingen können. Für eine gute Prognose sei hier eine frühe Diagnose und Therapie umso wichtiger.

Doch trotz des großen Bedarfs an qualifizierter Katzenmedizin gibt es bis heute keinen deutschen „Fachtierarzt für Katzen“, an dem sich Katzenbesitzer auf der Suche nach einem Experten orientieren können. Alternativ stehe hierfür jedoch das MACVSc (medicine of cats)-Zertifikat, das vom Australian College of Veterinary Scientists vergeben wird und in Europa von der International Society of Feline Medicine (ISFM) vertreten wird, zur Verfügung. Auch das „American Board of Veterinary Practioners “ (ABVP) bietet eine Qualifikation in Katzenmedizin an. In Europa gibt es derzeit nur die European School of Veterinary Postgraduate Studies (ESVPS) in Devon / England.

Reine Katzenpraxen bieten auf der Hand liegende Vorteile: vom ruhigen Ambiente im Wartebereich über die Geräteausstattung bis zur Therapie ist man hier auf Katzen und ihre Bedürfnisse und Besonderheiten eingestellt. „Katzen werden den Tierarztbesuch dort deutlich gelassener nehmen“, ist sich Dr. med. vet. Jürgen Kremendahl, der in Wuppertal eine reine Katzenpraxis führt, sicher.

Mehr über den besonderen Patient Katze erfahren Tierärztinnen und Tierärzte auf Baden-Badener Fortbildungstagen vom 16.-18. Februar.

 


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Redaktion Vetion.de

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