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13.05.2019: Umweltministerkonferenz: Ländervertreter sind sich in vielen Punkten einig

In der vergangenen Woche haben sich die Vertreter der Länder zu einer zweitägigen Umweltministerkonferenz in Hamburg getroffen, wo sie sich unter anderem zu den Themen Artenvielfalt und Insektensterben sowie dem Umgang mit dem Wolf ausgetauscht haben. Eine schnelle Einigung wurde zum Thema Insektensterben gefunden: mit einer bundesweiten Kampagne des Bundes zu insektenfreundlichen Privatgärten sollen Gartenbesitzer motiviert werden, Stein- und Schottergärten zu arten- und blütenreichen Gärten umzugestalten. „Für die Bienen zählt jede noch so kleine Schotterfläche, die durch eine insektenfreundliche Bepflanzung ersetzt wird“, erklärte Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Albrecht das Ziel der Kampagne. Den am Montag vergangener Woche vorgelegten Bericht zur Artenvielfalt
in Paris hat die Umweltministerkonferenz zudem zum Anlass genommen, mehr Bemühungen für den Schutz der Artenvielfalt von Bund und Ländern zu fordern. Zudem solle die Bundesregierung das Thema im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 aufgreifen. Auch der Umgang mit dem Wolf stand zur Debatte. „Es ist wichtig, dass wir die konkreten Probleme beim Umgang mit dem streng geschützten Wolf zügig angehen und insbesondere die Unterstützung für Weidetierhalterinnen und -halter weiter ausbauen“, sagte Minister Albrecht. Der regelmäßige Austausch über die Entwicklung der Wolfspopulationen in den einzelnen Gebieten erfordere eine gemeinsame Arbeitsgruppe. „Ich bin guter Dinge, dass wir auf der Grundlage der Gespräche zwischen dem Bund und den Ländern zeitnah zu konkreten Ergebnissen kommen“, betonte Albrecht.

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