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Hessen fördert Auswilderung und Nachzucht von Feldhamstern

27.05.2019
Am vergangenen Freitag (24.5.2019) hat das hessische Umweltministerium fünf Feldhamster ausgewildert, um die Population der vom Aussterben bedrohten Tiere zu stärken. „Von ehemals 58 Feldhamstergebieten in Hessen sind nur noch 26 nachweislich von Feldhamstern besiedelt. Um ihre Population zu stärken, entlassen wir heute fünf Feldhamster in die Freiheit“, sagte Umweltministerin Priska Hinz am Freitag. „Damit stärken wir die Artenvielfalt und leisten einen Beitrag zur Biodiversitätsstrategie, die wir engagiert umsetzen müssen. Denn der Weltbiodiversitätsrat hat gerade wieder verdeutlicht, wie dramatisch das Artensterben auf der ganzen Welt voranschreitet“, so die Ministerin weiter. Das Schutzprogramm „Förderung der Leitarten der Feldflur“, das das Land im letzten Jahr gestartet hat, unterstützt Landwirte mit finanziellen Mitteln, um die Lebensräume des gefährdeten Nagetiers zu stärken, indem Getreide- oder Stoppelstreifen sowie rechteckige Flächen mitten im Feld stehen gelassen werden. Zudem wurde eine Feldhamsterstation zur Nachzucht aufgebaut. Für den Schutz des Feldhamsters hat das Land Hessen gut eine Million Euro zur Verfügung gestellt. „Die Feldhamsterstation in der Fasanerie Wiesbaden konnte mit Mitteln aus der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 9.000 Euro errichtet werden. Dort haben die Feldhamster überwintert, die wir heute freilassen“, erklärte Hinz abschließend.
Umweltministerium Hessen
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