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04.07.2019: Arbeitsgruppe One Health - One Hygiene kämpft gegen Antibiotikaresistenzen und ihre Folgen

Die vor kurzem an der Universität Bonn gegründete Arbeitsgruppe „One Health – One Hygiene“ hat die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt ganzheitlich im Blick. Dabei kooperieren Wissenschaftler über die Grenzen von Instituten und Fakultäten hinaus mit dem Ziel, Kompetenzen und Maßnahmen zum Schutz vor Antibiotika-resistenten Keimen zu bündeln. Denn Antibiotika und -resistente Bakterien, die mit dem Abwasser oder der Gülle in die Umwelt und in das Trinkwasser gelangen, stellen eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Tier dar. Deshalb sind hier auch Human- und Veterinärmediziner gleichermaßen gefragt. „Die
Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt ist eng miteinander verknüpft. Diese Zusammenhänge bedürfen einer ganzheitlichen Betrachtung“, sagt IHPH-Direktor Prof. Dr. med. Dr. h.c. Martin Exner. „One Health ist unsere gemeinsame Basis, mit der wir alle relevanten Fragestellungen zur Verbreitung von Antibiotika und –resistenten Bakterien in der Umwelt, aber auch bei Menschen und Tieren, die Zusammenhänge und Übertragungswege untersuchen“, sagt Dr. med. Dr. agr. Ricarda Schmithausen vom IHPH. Ziel ist es, die Forschung zu bündeln und interdisziplinäre Kompetenzen zu nutzen.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.