News

09.07.2019: Robert-Koch-Institut stellt mehrere Fälle von Tuberkulose bei Schlachthofmitarbeitern in Niedersachsen fest

Laut eines Berichts der Ärztezeitung sind im vergangenen Jahr insgesamt 13 Fälle von Tuberkulose (TB) bei Mitarbeitern in zwei niedersächsischen Schweineschlachthöfen nachgewiesen worden. Einer der Infizierten sei an der Krankheit gestorben. Bei nachfolgenden Untersuchungen der Gesundheitsämter wurden 59 von 96 Kontaktpersonen des einen Betriebes positiv auf Tuberkulose getestet. Bei dem zweiten Schlachthof fielen weitere Tests von Mitarbeitern negativ aus. „Bei den Erkrankten wurden überwiegend unterschiedliche TB-Stämme gefunden,
was darauf hindeutet, dass die für die Erkrankungen ursächlichen Infektionen unabhängig voneinander und höchstwahrscheinlich nicht im hiesigen Umfeld erworben wurden“, heißt es im Bericht des Robert-Koch-Insituts. Es sei bisher kein Fall einer TB bei Menschen beschrieben, der zweifelsfrei auf Kontakt mit Schweinen oder auf den Verzehr von Schweinefleisch oder Schweinefleischprodukten zurückzuführen ist. Eine Übertragung der für die Krankheit verantwortlichen Erreger von Schlachtvieh auf Mitarbeiter sei daher nicht zu vermuten, so das RKI abschließend.

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt. Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden Sie in unserem Newsarchiv.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.