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12.07.2019: Schafherden in Schleswig-Holstein sollen schnell vor Wolfsangriffen geschützt werden.

Um in Schleswig-Holstein so viele Schafe wie möglich so schnell wie möglich vor Wolfsangriffen zu schützen, hat man ein besonderes Verfahren bei der Bearbeitung der Anträge zur Förderung von Herdenschutzzäunen etabliert. Dabei wird die Bearbeitung der eingegangenen Anträge von der Anzahl der gehaltenen Schafe abhängen. Zunächst werden die Anträge von Betrieben bearbeitet, die mehr als 500 erwachsene Schafe halten. Danach die von Betrieben mit 100 bis 499 erwachsenen Tieren und abschließend - sofern dann noch Haushaltsmittel zur Verfügung stehen - die von kleineren Betrieben. Insgesamt stehen 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, mit diesem Verfahren so schnell wie
möglich so viele Tiere wie möglich zu schützen. "Wir wissen, dass es auch den kleinen Betrieben schwerfallen wird, ihre Herden vollständig mit Zäunen zu schützen, weil es Zeit in Anspruch nimmt, diese Zäune auf- und abzubauen. Wenn aber die großen Betriebe unsere Unterstützung annehmen, können wir schon über 60% der Schafe schützen. Das wäre ein Erfolg für den Herden- und Artenschutz. Dies kommt auch den kleineren Betrieben zugute, weil durch den höheren Anteil geschützter Tiere die Gefahr einer Spezialisierung von Wölfen auf Nutztiere verringert wird", so Dorit Kuhnt, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.