Ausbruch der Newscastle Disease in Brandenburg
Im Landkreis Oder-Spree im Land Brandenbrug ist in einem Putenmastbestand mit etwa 23.000 Tieren der Ausbruch der Newcastle-Krankheit (Newcastle Disease, ND) amtlich festgestellt worden.
Zuvor wurden in dem Betrieb erhöhte Tierverluste und klinische Symptome beobachtet. Typisch sind bei ND Legeleistungsabfall, Ödeme an Kopf und Kehllappen, respiratorische Störungen, Durchfall und nervöse Störungen.
Das Veterinäramt des Landkreises Oder-Spree wurde unverzüglich informiert. Es wurden entsprechende Proben genommen und untersucht. Der positive Befund wurde inzwischen vom nationalen Referenzlabor, dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), bestätigt.
Es wurden alle erforderlichen Maßnahmen mit einer Tierseuchenallgemeinverfügung angeordnet. Dazu gehören die tierschutzgerechte Tötung der Tiere sowie das Einrichten einer Schutzzone im Radius von mindestens drei Kilometern und einer Überwachungszone im Radius von mindestens zehn Kilometern um den Ausbruchsbestand.
In Deutschland besteht für Hühner und Truthühner, auch in Hobbyhaltungen, eine Impfpflicht gegen die Newcastle Disease. Entsprechend lange liegt der letzte Ausbruch der ND bei Hausgeflügel in Brandenburg zurück: 1996.
Auch der betroffene Ausbruchsbestand im Landkreis Oder-Spree wurde ordnungsgemäß geimpft. Allerdings war die Grundimmunisierung der Jungtiere noch nicht abgeschlossen, weshalb sich die Tiere mit dem ND-Virus infizieren konnten.
Für Menschen ist das Virus ungefährlich.
Kostenfreie Kastrationsaktion soll Katzenleid in Schleswig-Holstein verringern
In Schleswig-Holstein werden noch bis Mitte März 2025 vielerorts wieder wild lebende Katzen kostenfrei von Tierärzt:innen kastriert. Damit soll laut Landesregierung die weitere, unkontrollierte Fortpflanzung der schätzungsweise 75.000 Streunerkatzen im Land verhindert werden.
Bis Mitte März können in vielen Gemeinden vor allem Tierschutzvereine, aber auch Privatpersonen, wild lebende Katzen einfangen und in der teilnehmenden Tierarztpraxis kostenfrei kastrieren lassen. Dafür verzichten die Tierärzt:innen auf ihr Honorar von 30 Euro. Die übrigen Kosten, die sich für die Kastration von Katern auf 125 Euro und für Katzen auf 156 Euro belaufen, werden über einen Fonds der Landestierärztekammer abgerechnet.
Der Fonds setzt sich aus Geldern des Landes (€ 10.000), des Tierschutzbundes auf Landes- und auf Bundesebene (€ 10.000) sowie Spenden (€ 15.000) zusammen. Zudem übernehmen die teilnehmenden Gemeinden 50 Prozent der Kosten für Kastrationen, die in ihren Gebieten anfallen. Voraussetzung für eine kostenfreie Kastration ist nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums, dass das Tier in einer der teilnehmenden Gemeinden gefangen wurde. Der Fänger muss außerdem einen Vordruck ausfüllen und damit bestätigen, dass es sich tatsächlich um eine frei lebende Katze handelt. Nach der Kastration müssen die Tiere an der Stelle wieder ausgesetzt werden, an der sie gefangen wurden.
Laut Tierschutzbund werden seit 2014 frei lebende Katzen in Schleswig-Holstein in bestimmten Zeiträumen kostenlos kastriert - in der Regel einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Die Aktion sei ein Erfolgsmodell, um das Elend der Tiere zu vermindern, erklärt Ellen Kloth, Vorsitzende des Tierschutzbundes im Land.
Im Jahr 2025 wurden nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums bei der Frühjahrs- und Herbstaktion insgesamt knapp 3.700 Katzen kastriert. Im 2. Quartal dieses Jahres soll neben den kostenfreien Kastrationen außerdem die neue Katzenschutzverordnung in Kraft treten. Darin wird u.a. eine Kastrationspflicht für Hauskatzen mit Freigang vorgeschrieben.
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein fordert darüber hinaus einen verpflichtenden Sachkundenachweis für Katzenhalter. Der Verband sieht durch Katzen den Artenschutz bedroht. "Jede Katze frisst etwa 200 Kleintiere, also Kleinsäuger, Vögel, Reptilien pro Jahr, was einen erheblichen Einfluss auf die Vielfalt in der Landschaft haben kann. Wir reden immerhin von 15 Millionen Kleintieren", sagt Marcus Börner, Geschäftsführer beim Landesjagdverband. Deshalb sollten Katzen während der Brut- und Setzzeit keinen Freigang haben. Der "Führerschein" würde dafür sorgen, dass sich künftige Katzenhalter mit dem Thema Hauskatze auseinandersetzen, ihrer Gesundheit, der Ernährung, dem Sozialverhalten, dem Thema Krankheiten und dem Einfluss auf Natur und Umwelt, so Börner.
Auch die Tierärzteschaft hat beim Deutschen Tierärztetag in Dortmund im Oktober 2025 Forderungen nach mehr Sachkunde von Tierhaltern formuliert.
Landesportal Schleswig-Holstein
Praxistipp für Tierärzt:innen: Das Digitale OP-Buch Kleintier von Vetion.de umfasst aktuell rund 70 OP-Videos zur Knochen- und Weichteilchirurgie, die auf 20 Kapitel übersichtlich aufgeteilt sind.
Umfassender Genom-Atlas zu Tumorerkrankungen bei Katzen erstellt
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni) hat den bislang umfassendsten Genom-Atlas für Krebserkrankungen bei Hauskatzen erstellt.
In der Studie wurden 493 Tumore aus 13 unterschiedlichen Tumorarten umfassend genomisch analysiert und jeweils mit gesundem Gewebe derselben Tiere verglichen. Ziel war es, wiederkehrende genetische Veränderungen zu identifizieren, molekulare Muster der Tumorentstehung besser zu verstehen und potenzielle therapeutische Angriffspunkte zu definieren.
Die Analysen zeigen deutliche Parallelen zur Humanonkologie, aber auch artspezifische Besonderheiten, die wiederum neue Einblicke in tumorbiologische Prozesse ermöglichen.
Neben Punktmutationen wurden auch strukturelle chromosomale Veränderungen untersucht. Dabei zeigte sich ein charakteristisches Muster: Tumoren wiesen entweder eine hohe Anzahl kleiner genetischer Veränderungen oder größere chromosomale Aberrationen auf, jedoch selten beides gleichzeitig. In einzelnen Fällen fanden sich zudem genetische Spuren von Papillomaviren, was auf eine mögliche virale Beteiligung an der Tumorentstehung hinweist. Bei Hauttumoren konnten UV-assoziierte Mutationssignaturen nachgewiesen werden, vergleichbar mit bekannten Mechanismen in der Humanmedizin.
Von besonderer klinischer Relevanz ist, dass bei mehr als der Hälfte der untersuchten Tumoren genetische Veränderungen identifiziert wurden, die prinzipiell therapeutisch adressierbar sein könnten. In rund einem Drittel der Fälle legen die molekularen Profile nahe, dass künftig gezielte Therapiestrategien in Betracht gezogen werden könnten, etwa bei Veränderungen in Signalwegen, für die in der Humanonkologie bereits Wirkstoffe verfügbar sind.
Für die tierärztliche Praxis eröffnet der Genom-Atlas langfristig die Perspektive einer stärker molekularbasierten Diagnostik und einer individualisierten Onkotherapie bei Katzen. Die Ergebnisse unterstützen zudem den One-Medicine-Ansatz, indem sie die enge biologische Verwandtschaft onkologischer Mechanismen zwischen Mensch und Tier verdeutlichen und zugleich artspezifische Unterschiede sichtbar machen. Insgesamt stellt die Arbeit einen wichtigen Schritt hin zu einer präzisionsmedizinischen Onkologie in der Kleintiermedizin dar.
Spezifisches Wissen zu den Tumorerkrankungen von Hund und Katze erhalten Tierärzt:innen in den beiden Online-Fortbildungen Onkologie I (Kurs I) und Onkologie II (Kurs 15) der Reihe Consensus Statements für die Kleintiermedizin von Myvetlearn.de.
Bayer will Roundup-Vergleich erzielen
Die Anwendung des Unkrautvernichters Roundup des Bayer Konzerns steht unter dringendem Verdacht, das Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), also Krebs, zu verursachen. Nun will das Unternehmen in den USA einen milliardenschweren Sammelvergleich schließen, der sowohl aktuelle als auch künftige Klagen umfassen soll. Der Vergleich wurde beim zuständigen Gericht in St. Louis (Missouri) zur vorläufigen Genehmigung eingereicht und muss noch gerichtlich bestätigt werden. Der Vergleich sieht vor, über einen Zeitraum von bis zu 21 Jahren maximal 7,25 Milliarden US-Dollar zu zahlen und die finanziellen Belastungen dadurch planbarer zu machen.
Der Vergleich soll Personen umfassen, die vor dem 17. Februar 2026 dem Herbizid Roundup ausgesetzt waren und entweder bereits eine NHL-Diagnose haben oder innerhalb einer Frist von 16 Jahren nach endgültiger Genehmigung des Vergleichs eine entsprechende Diagnose erhalten. Dennoch betont Bayer, dass der Vergleich kein Schuldeingeständnis für den Krebsverdacht darstelle und verweist auf das Urteil führender Regulierungsbehörden in den USA und der EU, dass Glyphosat bei sachgerechter Anwendung als sicher und nicht krebserregend zu bewerten sei. Die zur Weltgesundheitsorganisation gehörende Internationale Krebsforschungsagentur ist da anderer Ansicht. Sie hatte den Wirkstoff, der in Roundup enthalten ist, 2015 als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft.
Zeitgleich zu den Bemühungen von Bayer, die Auswirkungen der in die Zehntausende gehenden Roundup-Klagen zu kontrollieren und einzudämmen, möchte US-Präsident Donald Trump, dass glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel als entscheidend für die nationale Sicherheit und die Lebensmittelsicherheit der USA klassifiziert werden. Außerdem soll eine ausreichende Produktion sichergestellt werden, damit es Landwirt:innen weiter möglich ist, effizient und kostengünstig Lebensmittel und Viehfutter zu produzieren und somit den landwirtschaftlichen Vorsprung der USA aufrecht zu erhalten.
Bakterien aus Permafrost verschärfen Antibiotikaresistenzen
Resistenzen gegen antimikrobielle Mittel sind eine zunehmende gesundheitliche Bedrohung, doch sind diese keine ausschließliche Folge der modernen Medizin. Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass resistente Erreger schon vor vielen tausend Jahren existierten. Ein Forscherteam hat nämlich ein Bakterium in einer Eishöhle in Rumänien entdeckt, das bereits seit 5.000 Jahren eingefroren war und trotzdem gegen viele moderne Antibiotika resistent ist.
Das Team um Cristina Purcarea von der rumänischen Akademie der Wissenschaften in Bukarest hat im Rahmen der neuen Studie Bakterien aus einem der größten unterirdischen Eisreservoire Europas isoliert und deren Empfindlichkeit gegenüber 28 heute gebräuchlichen Antibiotika aus zehn Wirkstoffklassen getestet. Unter anderem wirkten weder Vancomycin, das bei lebensbedrohlichen Infektionen mit multiresistenten Keimen eingesetzt wird, noch Ciprofloxacin, ein Fluorchinolon-Reserveantibiotikum gegen schwere systemische Infektionen.
„Der aus der Scarisoara-Eishöhle isolierte Bakterienstamm zeigt trotz seines uralten Ursprungs eine Resistenz gegenüber zahlreichen modernen Antibiotika", berichtet Purcarea. Eine zentrale Annahme der Mikrobiologie, dass Antibiotika-Resistenzen kein ausschließliches Produkt der modernen Medizin sind, wurde damit bestätigt.
Die hohe Zahl der verschiedenen Resistenzgene, die die Wissenschaftler:innen im Erbgut des Mikroorganismus fanden, unterstreicht die Gefahr, die von Gletscher, Permafrost oder unterirdischen Eisreservoiren ausgeht. Sollten diese wegen der steigenden Temperaturen auftauen, könnten solche Gene wieder in die Biosphäre gelangen. „Diese Resistenzgene könnten auf heutige Krankheitserreger übertragen werden und so das globale Problem der Antibiotikaresistenz verschärfen", warnt Purcarea.
Neben der nicht klar zu beziffernden Gefahr, bergen die uralten Mikroben aber auch Chancen. So konnten die Forschenden elf Gene identifizieren, die das Wachstum anderer Bakterien, Pilze oder Viren hemmen können, darunter auch antibiotikaresistente Keime. Zudem wurden knapp 600 Gene mit bislang unbekannter Funktion identifiziert.
Die letzten Veti-Kalender 2025/2026 zum Sonderpreis
Ab sofort gibt es die letzten Veti-Kalender 2025/2026 zum Sonderpreis von nur € 2,99 brutto zzgl. Versandkosten. Der Veti-Kalender ist der Taschenkalender für Studierende und junge TierärztInnen. Er erscheint pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2025/2026 und enthält viele wertvolle Fachinformationen, wie beispielsweise die physiologischen Daten und Laborwerte der Tierarten sowie Impfempfehlungen, ein Fachwörterlexikon, interessante Termine und Adressen zu den Fachbereichen der Veterinärmedizin in Deutschland. Durch sein praktisches Kalendarium, in das bereits alle wichtigen Termine für „Vetis“ an den Fachbereichen sowie die bedeutenden Kongresse/Tagungen in Deutschland eingetragen sind, wird er zum perfekten Begleiter für das Veti-Studium.
Im Fokus dieser Ausgabe steht die Tierarztpraxis der Zukunft mit vielen Beispielen an digitalen Tools. Außerdem haben wir die Tierärztin und Gründerin der filu-Tierarztpraxen, Dr. Magdalena Naderer, über ihre Motivationen und Ziele interviewt.
Mecklenburg-Vorpommern fördert Tierheime weiter
Tierheime in Mecklenburg-Vorpommern können noch bis zum 31. März einen Antrag auf Förderung stellen. Antragsberechtigt sind alle Einrichtungen, die Fundtiere und sichergestellte Tieren sowie Wildtiere unterbringen.
Die Zuwendungen aus dem Landeshaushalt können für Neu-, Erweiterungs-, Aus- und Umbauten sowie Modernisierungen beantragt werden. Das Land unterstützt zudem die Verbesserung hygienischer und energetischer Funktionalität sowie der Ausstattung, der Ausgestaltung und Ausrüstung von Tierunterbringungsplätzen mit bis zu 90 Prozent der Ausgaben. Die fünfjährige Zweckbindung ab der letzten Auszahlung verbietet eine Veräußerung, Verpachtung oder zweckentfremdete Verwendung der geförderten Investitionen während dieses Zeitraumes.
„Aufgrund regelmäßiger Besuche kenne ich den Zustand der Tierheime in Mecklenburg-Vorpommern und weiß um die Notwendigkeit von dringenden Investitionen. Daher setze ich mich für eine kontinuierliche Unterstützung aus dem Landeshaushalt ein. Auch für den nächsten Doppelhaushalt wurden entsprechende Mittel angemeldet. Denn Ehrenamt und Tierschutz sind unverzichtbare Säulen einer solidarischen und verantwortungsvollen Gesellschaft“, erklärt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.
BTK warnt vor gefälschten Impfnachweisen
Die Bundestierärztekammer (BTK) appelliert an alle Halter:innen, vor der Aufnahme eines Hundes aus dem Auslandstierschutz, Vorsicht walten zu lassen. Der aktuelle Tollwutfall bei einem Welpen, der von Russland nach Rheinland-Pfalz transportiert wurde, weist darauf hin, dass kriminelle Händler:innen die Käufer:innen mit gefälschten Impfnachweisen versorgen.
Der betroffene Welpe war laut Impfpass gegen Tollwut geimpft, doch aktuell bestehe der starke Verdacht, dass entweder keine wirksame Impfung erfolgt ist oder der Impfeintrag gefälscht wurde, so die BTK.
Diese skrupellosen Machenschaften der Welpenhändler:innen gefährden die Gesundheit von Tieren und Menschen. So mahnt die BTK dringend, Hunde und Katzen konsequent und routinemäßig gegen Tollwut impfen lassen. Nur so könnten die Vierbeiner verlässlich gegen die lebensbedrohende Viruserkrankung geschützt werden, sagt BTK-Präsident Dr. Holger Vogel.
Auch wenn Deutschland seit rund 18 Jahren als tollwutfrei gilt, könne die Erkrankung jederzeit eingeschleppt werden, so Vogel weiter. Das zeige der aktuelle Fall eindrücklich. „Gerade bei Hunden aus Ländern mit endemischem Tollwutvorkommen besteht ein reales Risiko – insbesondere dann, wenn Impfdokumente nicht verlässlich sind“, warnt der Präsident.
Tollwut ist nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen gefährlich. Die Viruserkrankung verläuft immer tödlich, sobald die klinischen Symptome ausgebrochen sind. Während ungeimpfte Tiere nicht mehr behandelt werden können, besteht bei Menschen nach einem Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier immerhin noch die Chance, mit einer unverzüglich eingeleiteten Postexpositionsprophylaxe (PEP) behandelt und geheilt zu werden.
Die BTK appelliert an alle Tierhalter:innen, ausschließlich mit seriösen Organisationen zusammenzuarbeiten, die transparente Gesundheitsnachweise und ordnungsgemäße tierärztliche Betreuung gewährleisten.
FVE-Umfrage zur Situation von Tierärzt:innen – jetzt teilnehmen
Bereits zum 4. Mal erhebt die Federation of Veterinarians in Europe (FVE) wichtige Kennzahlen zum Berufsstand in ganz Europa. Der 4. FVE VetSurvey, in dem neben demografischen Daten zum ersten Mal europaweit auch Herausforderungen in der Gleichstellung, Inklusivität, Stresslevels, Depressionen, Burn-out, Erschöpfung oder Compassion Fatigue, verbale, schriftliche oder körperliche Belästigungen oder Mobbing erfasst werden, richtet sich an Tierärzt:innen aus allen Bereichen der Veterinärmedizin, der Fokus liegt aber auf den Erfahrungen der Kolleg:innen in der kurativen Praxis.
Die Teilnehmenden helfen mit, wichtige vergleichende Kennzahlen zum Berufsstand in Europa zu liefern, die dann durch die FVE auf EU-Ebene in die zuständigen Gremien eingebracht werden können. Das Ausfüllen ist in vielen Sprachen einschließlich Deutsch bis zum 16. März 2026 möglich.
Spanien: ASP-Nachweise außerhalb der Ausbruchszone
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Spanien weiter aus. Nach dem ersten Ausbruch der Tierseuche Ende November 2025 in der Region Barcelona, wurden innerhalb des Restriktionsgebiets rund 155 mit ASP-infizierte Wildschweine gefunden.
Nun sind erstmals zwei an der ASP verendete Wildscheine außerhalb des ursprünglichen Ausbruchsgebiets entdeckt worden. Die Tiere wurden in der Nähe der westlich gelegenen Städte El Papiol und Molins de Rei im Großraum Barcelona gefunden. Als Reaktion auf die Funde schränkten die katalanischen Behörden Personen- und Viehtransporte weiter ein.
„Es war zu erwarten, dass irgendwann eines der Wildschweine nach Süden ziehen würde“, erklärt der Leiter der katalanischen Landwirtschaftsbehörde, Oscar Ordeig.




