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08.08.2019: Ältester indirekter Virennachweis geführt

Wissenschaftlern ist es gelungen, bei einem eidechsenähnlichen Tier, das vor 289 Millionen Jahren lebte, einen indirekten Virennachweis zu führen. Das Forscherteam vom Museum für Naturkunde in Berlin, der Charité Berlin sowie der University of Toronto (Kanada) konnte eine Knochenstoffwechselkrankheit in den zwei erhaltenen Schwanzwirbeln des Tieres nachweisen. Diese Krankheit ähnelt der Paget- Krankheit, die auch beim Menschen vorkommt. Bei der Untersuchung der Knochen, die in einer Höhle in Oklahoma (USA) gefunden wurden, zeigte sich ein
durch abnormalen Abbau sehr dünn gewordener Knochen an einigen Stellen, während an anderen Stellen ein exzessives Knochenwachstum zu Verdickungen geführt hatte. Inwieweit die Erkrankung auf andere Knochen des Skeletts übergriffen hatte, kann nicht nachgewiesen werden, da nur zwei Wirbel erhalten geblieben sind. Das Krankheitsbild ähnelt auf jeden Fall der Paget-Krankheit. Für die Entstehung der Erkrankung sind sowohl genetische Faktoren als auch masernähnliche Viren verantwortlich. Deshalb sehen die Forscher diese Entdeckung als einen indirekten Virennachweis an.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.