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06.09.2019: Gericht untersagt Weiterbau von Hähnchenmastanlage

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat sich am gestrigen Donnerstag (5.9.2019) gegen den Weiterbau des Hähnchenmastanlage in Groß Haßlow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) mit geplanten 300.000 Hühnern ausgesprochen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Im November 2012 war der Bau genehmigt worden. Die Baugenehmigung war für ein Jahr gültig. Jedoch beantragte der Betreiber eine Verlängerung und hat zudem sein Konzept von Kurz- auf Langmast geändert. Der Naturschutzbund
Brandenburg (NABU) klagte gegen das Vorhaben, da die Langmast einerseits zu einem erheblichen Anstieg der Emissionen führe und andererseits sei die längere Mastdauer für die Tiere besonders quälend sei. So würden diese größer, stünden dadurch enger zusammen und länger auf ihrem Kot. Das Verwaltungsgericht Potsdam und das OVG gaben der Klage im Eilverfahren Recht, da die Verlängerung der Genehmigung rechtswidrig sei. Eine Berufung gegen das Urteil wurde durch das OVG zurückgewiesen. Gegen das Urteil können die Betreiber Revision einlegen.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.