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11.09.2019: Gesundheit und Robustheit im Fokus der Tierzüchter

Zu einer nachhaltigen Tierhaltung und mehr Tierwohl sowie Tiergesundheit kann auch die Tierzucht beitragen, weshalb sie den Medikamenteneinsatz bei den Nutztieren verringern kann. Dies sagte die hessische Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser auf der Gemeinschaftstagung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) und der Gesellschaft für Tierzuchtzuchtwissenschaften (GfT) in Gießen. Während der Fokus der Tierzucht lange Zeit auf den reinen Leistungsmerkmalen wie der Legeleistung bei Hühnern oder auch der Milchleistung bei Kühen lag, spielen heute auch
Qualitätsmerkmale wie Gesundheit und Robustheit der Tiere eine immer wichtigere Rolle. „Dieser Paradigmenwechsel ist entscheidend und muss konsequent verfolgt werden. Denn mit der Zucht können wir den Grundstein für Qualität von Anfang an und für einen würdevollen Umgang mit unseren Nutztieren legen. Das fordern auch die Verbraucherinnen und Verbraucher. Wenn Tiere so gezüchtet sind, dass sie an ihren Standort angepasst und robust sind, kann Tierleid und starker Medikamenteneinsatz vermieden werden. Das kommt Tieren und Menschen zugute“, sagte die Staatssekretärin.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.