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19.09.2019: GPMB bemängelt unzulängliche Vorbereitung auf Pandemien

Am vergangenen Mittwoch hat das Global Preparedness Monitoring Board (GPMB), ein von der WHO und der Weltbank gegründetes Gremium, seinen ersten Jahresbericht veröffentlicht. Die Mitglieder sind zu dem Schluss gekommen, dass die Welt für den Fall einer Pandemie nicht ausreichend vorbereitet ist. „Es ist schon längst an der Zeit zu handeln“, heißt es weiter in dem Bericht. Das GPMB fordert die Regierungen aller Länder auf, die Vorbereitungen auf eine mögliche globale Epidemie als integralen Bestandteil nationaler und globaler Sicherheit zu sehen. Als letzte Pandemie wird die Schweinegrippe gesehen. Diese forderte weltweit rund 18.400 Opfer. Doch die Auswirkungen des H1N1-Virus
fielen trotzdem vergleichsweise glimpflich aus. „Das heißt nicht, dass eine zukünftige Pandemie auch so mild verlaufen muss“, sagt Christian Drosten. Der Virologe der Charité Berlin sieht in Impfstoffen ein wirksames und wichtiges Mittel. Auch neue Medikamente gegen Viren seien wichtig. „Wir müssen uns vor allem auf Viren vorbereiten, weil die einfach besser übertragbar sind.“ Doch nicht nur die harte Wissenschaft ist gefragt. Institutsleiter Drosten erklärt, dass die Kommunikation zwischen Ländern und Behörden im Falle von Krankheiten verbessert werden müsse. Verstärkte Koordinationsmechanismen wünscht sich auch das GPMB - unter anderem bei den Vereinten Nationen.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

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Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.